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29. Dezember 2018 6 29 /12 /Dezember /2018 14:47

In diesem Schuljahr ist wieder eine neue 1.Klasse hinzugekommen: 28 kleine Schüler, etwas mehr Jungen als Mädchen dieses Jahr. Lesen lernen sie wie die vorigen Klassen zuerst in Wolof, allerdings mit einer neuen Methode, die jetzt in den meisten öffentlichen Schulen Senegals benützt wird.

Unser Unterschied immer noch: auch die anderen Fächer werden in beiden Sprachen unterrichtet, und Französisch ist zuerst mündlich dran. Die neue Lehrerin macht es sehr gut, sie kennt die meisten schon vom Kindergarten und führt sie allmählich, aber zielstrebig in die "große Schule".

 

Unsere vorige 1. Klasse hat ihren Lehrer behalten, der sie gerne noch dieses zweite Jahr weiter unterrichtet, denn er möchte noch sehen, dass alle "seine" Schüler nun auch Französisch lesen lernen. 

Er ist noch nicht ganz an den zweisprachigen Unterricht gewöhnt, darum wird er -und alle Lehrer- von einem langjährigen Pilotklassenlehrer begleitet, der uns vom Rektorat empfohlen wurde.

Die 27 Schüler lesen schon fast fließend in ihrer Muttersprache und dürfen sich für's Französischlesen Zeit nehmen, das hat er nun akzeptiert und so machen die Schüler auch gern mit.

 

Unsere Klasse mit Doppelniveau hat noch ein paar Schüler aufgenommen, die in Schwierigkeiten waren, meist wegen überfüllten Klassen und Teilzeitunterricht. Da wir jetzt zusätzliche Klassenzimmer haben, konnten wir die Dritt- und Viertklässler trennen, damit sie die besten Chancen für einen guten Abschluss am Ende der gesetzlichen Schulzeit von 6 Jahren bekommen.                                                                                                        

die 3. Klasse behält ihren Klassenlehrer; er und seine 15 Schüler sind glücklich über das schöne helle Klassenzimmer, trotz provisorischer Tafel..

 

 

 

 

 

 

die 15 "zusammengewürfelten" Schüler der 4. Klasse sind schnell zu einer neuen Klassengemeinschaft geworden

 

Der "Umweg" über die Muttersprache hat für alle neue Motivation und für manche fast wunderbaren Fortschritt bewirkt. Auch die Eltern haben es am kürzlichen Elternabend dankbar festgestellt und die Arbeit der gesamten Schule gelobt. 

Das tut natürlich gut, obwohl wir noch Vieles zu verbessern haben. Dazu sollen unsere "modernen Hilfsmittel" dieses Jahr noch stärker zum Einsatz kommen... (Darüber mehr nach meiner Rückkehr vor Ort)

 

 

 

 

Als Erstes im Neuen Jahr 2019 werden endlich unsere Vorschüler in ihre neuen Räume einziehen, nachdem zeitweise 115 Kinder zusammen im Mehrzweckraum betreut werden mussten! Jetzt werden 3 Gruppen in 3 Räumen viel Platz zum "spielend Lernen" bekommen, und unser Mehrzweckraum regelmäßig mehrere Funktionen...

 

Zu guter Letzt brauchen auch unsere Nähschüler(innen) einen neuen Raum für den ersten und zweiten Lehrgang (eine Vorschulgruppe übernimmt ihren Raum, der neben dem Mehrzweckraum liegt.) . Der dritte Lehrgang arbeitet im neuen kleinen Raum daneben mit einem Schneidermeister, der auch unser Projekt im Kunsthandwerkerdorf begleiten wird. Es ist ein "alter Bekannter", der schon unser erstes Nähprojekt 2005 geleitet hatte!

draußen

 

und drinnen, vorerst im "alten" Raum

  Inzwischen sind noch neue Schülerinnen hinzugekommen, zum ersten Mal haben wir mehr als 30 Nähschüler(innen)!

So steht es am Ende dieses Jahres 2018; im Neuen Jahr 2019 werden alle neuen Räume in Benutzung sein!

Dann wünschen wir auch unserem Zentrum Imagine und allen Beteiligten

ein Gutes Neues Jahr

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