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22. Dezember 2018 6 22 /12 /Dezember /2018 11:09

Womit soll ich anfangen?!! Jeden Tag hätte ich seitenlang erzählen können, wenn ich denn Zeit, Ruhe und eine gute Verbindung (noch dazu alles gleichzeitig...) gehabt hätte.

Jetzt bin ich wieder mal in Issenheim, habe Ruhe, unbegrenzten Internetzugang (nach 2 Stunden Kampf mit Computerproblemen) und gerade heute noch Zeit vor den Weihnachtsbesuchen.

Es war eine Mischung von langem Warten und  wie von unsichtbarer Hand gelenkten Unterstützungen, die uns dieses Jahr begleiteten.

  • Nach zweijährigem Warten konnten wir es kaum glauben, dass die Deutsche Botschaft von Dakar sich doch noch für unser Projekt für Behinderte im Kunsthandwerkerdorf von Kaolack  interessiert und sich vor Ort  ein Bild machen will.                                                                                            

 

Zur Information, mein spontaner nicht veröffentlichter Kommentar nach der Projektbewilligung:

Wunderbar! unser vor 2 Jahren bei der Deutschen Botschaft eingereichter Antrag für "Kleinstprojekte" wird genehmigt! Wir können im "village artisanal" ("Kunsthandwerkerdorf") von Kaolack (das heisst: mitten in der Stadt) ein Ausbildungs - Atelier und ein Verkaufskiosk für Behinderte bauen.

Seit Beginn unserer Aktivitäten in Kaolack waren wir in direktem Kontakt mit behinderten Menschen in Kaolack, denen wir Rollstühle und andere Hilfsmittel zur Verfügung stellen konnten. Als wir unsere Nähschule gründeten, war das Interesse groß - aber leider der Weg zum Zentrum zu beschwerlich.

Wir waren indes nicht müde, nach einer besonderen Lösung zu suchen, und überzeugten die Verantwortlichen des Kunsthandwerkerdorfs, uns einen Platz für das Projekt zur Verfügung zu stellen.

Herr Stein von der Deutschen Botschaft in Dakar kam zu einer kurzen Visite, war von unserem Projekt angetan, und nun - ein paar Monate später - ist es im Bau und soll vor Jahresende noch fertig werden, sodass im Januar  Nähunterricht, Herstellung von traditionellen und modernen Handarbeiten und auch Computerunterricht beginnen können.

Zugleich eine gute Verkaufsmöglichkeit für die hergestellten Objekte und auch für die Erzeugnisse unserer NähschülerInnen im Zentrum Imagine.

Wir freuen uns besonders, hier behinderten Menschen die Möglichkeit zu geben, am öffentlichen Leben ganz normal teilzuhaben und ihren Lebensunterhalt verdienen zu können

  • Herr Stein wurde von uns noch zum Zentrum "gelotst", war ganz begeistert und wollte uns spontan beim Weiterbau helfen. So haben wir auf seinen Vorschlag hin 2 Anträge gestellt, die nach etwas langer Bearbeitungszeit schließlich Ende Mai genehmigt und subventioniert wurden.
    • Sofort begannen wir mit den Bauarbeiten, parallel im Zentrum Imagine und im Kunsthandwerkerdorf (hier folgen noch Fotos in den nächsten Tagen!). Anfangs ging es ganz zügig voran, dann kam die Regenzeit; die Betondecke über den neuen Räumen machte den Maurern zu schaffen... und unseren Finanzen, denn die Kostenvoranschläge waren zu niedrig, die Subventionen zu Ende. 

Zum Glück bekamen wir im Laufe des Jahres immer wieder - und gerade in kritischen Momenten - private Unterstützung von Freunden, Bekannten, Verwandten -Mitgliedern des Vereins oder nicht-, und von neuen Unterstützern, die den Artikel in der Badischen Zeitung gelesen hatten.

So konnten wir mit ihrer, Eurer Hilfe den Schulanbau soweit vorantreiben, dass jetzt alle Räume benützt werden können, und auch schon benützt werden, denn unsere Schülerzahl hat sich fast verdoppelt! Wir konnten sogar unser Grundstück vergrößern und eine interne Wasserversorgung mit Pumpe und Reservoir einrichten.

Darum 1000 Dank allen Mithelfern! Wir sind jetzt noch überwältigt, wenn wir daran denken, wie immer wieder Hilfe kam, wenn wir Schwierigkeiten hatten.

Und das ist noch nicht alles: die Stiftung Alternaid hat uns ein weiteres Projekt bewilligt, es geht um die 

" Zugänglichkeit unseres Sozial- und Bildungszentrums Imagine in Kaolack für Kinder und Jugendliche mit Gehbehinderung mit Hilfe eines kleinen Schulbusses.

 Sichere Beförderung unserer behinderten und nicht behinderten Schüler und Mitarbeiter."

Es ist sicher eine große Ausnahme, dass uns dieser lang ersehnte Schulbus von der Stiftung finanziert wurde, darum sind wir ganz besonders dankbar dafür, denn wir hatten uns seit Jahren vergeblich darum bemüht: immer wieder wurde das dafür bestimmte Geld für dringendere Posten benötigt.

Allerdings ging es nun sehr langsam weiter, denn es sollte ein behindertengerechtes Fahrzeug, nicht älter als 8 Jahre und groß genug für unseren Bedarf sein. Geduld war angesagt, und wir ahnten nicht, dass dies für jede Etappe zutreffen sollte: Suche, Kaufbereitschaft, Transport und Herausführung aus dem Hafen von Dakar! Warten, warten, warten...

in Issenheim, vor dem Beladen

Natürlich kein untätiges Warten! Unsere Bemühungen konnten aber nicht viel bewirken, immer wieder gab es neue Hindernisse, sodass wir schier verzweifeln wären, wenn wir nicht treue Helfer vor Ort (in Dakar) gehabt hätten. Tatsächlich kam er doch noch ein paar Tage vor meiner Heimreise zum Jahresende in der Schule an, nach drei Monaten "Odyssee"!

in unserem Zentrum angekommen

 

Der rechte Außenspiegel war abmontiert und ein paar Sachen waren trotz unserer Sicherung geraubt worden (leider auch ein Rollstuhl darunter), aber sonst war alles in Ordnung. Wir waren glücklich, die Tische, Stühle und alle nützlichen Dinge, die wir gesammelt und besorgt hatten, jetzt endlich einsetzen zu können.

Bevor wir den Bus selbst einsetzen können, müssen zusätzliche Sitze eingebaut werden, danach muss er noch einmal nach Dakar für die definitive Ummeldung. Das bleibt auch noch zu finanzieren. Wir hoffen, zum Neuen Jahr soweit zu sein!

aber schnell, das (Super!-)Jahr ist fast zuende!

Wir bedanken uns bei allen

und wünschen ein frohes Weihnachtsfest

und ein glückliches Neues Jahr

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26. Februar 2018 1 26 /02 /Februar /2018 14:44

6. Oktober, offizieller Schulanfang im Senegal. Alles war bereit, nach einem Monat intensiver Vorbereitungen, - manches in letzter Minute – und die Schüler warteten schon ungeduldig (ja, das gibt es, Ferien sind langweilig am Ende!), der Unterricht konnte beginnen !

  

 

 

 

 

Dieses Jahr also eine neue Klasse mit Schulanfängern, mit derselben dynamischen Lehrerin Clothilde. Der Anfang scheint leichter als letztes Jahr, ein großer Teil dieser Schulkinder war schon bei uns im Kindergarten.

Seit einer Woche ist auch Aïcha mit ihrem neuen Rollstuhl dabei, den wir auf unserem Rückweg von Dakar kaufen konnten. Sie kann nun endlich lesen lernen, aber der Weg im Rollstuhl, geschoben von ihrem Bruder, ist sehr anstrengend für sie. Wir suchen immer noch nach einem geeigneten Schulbus...

Die 2. Klasse bekam einen neuen Lehrer und noch neun zusätzliche Schüler, die das 3. Schuljahr absolvieren sollen. Acht davon haben diese Klasse - einige gar die nächste - schon einmal « abgesessen », aber können immer noch nicht lesen. Sie sollen das nun auf dem « Umweg »  über ihre Muttersprache(!) nachholen.

Es wird nicht leicht für Lehrer Leopold, der zum Glück viele Jahre Erfahrung aus einer Dorfschule mitbringt. Aber nach einigen Anfangsschwierigkeiten haben tatsächlich schon mehrere Schüler große Fortschritte im Lesen gemacht, zuerst in Wolof, nun « peu à peu » in Französisch.

 

Leider fehlt immer noch der Stromanschluss, sodass wir beschlossen haben, doch noch ein 2. Solarmodul zu beschaffen, damit wir endlich auch die installierten Computer für den Französischunterricht nutzen können !

 

Der Kindergarten war im Nu voll, und platzt schließlich aus allen Nähten, mit fast 80 Kindern !

Unsere beiden « Kindertanten » nützen abwechselnd den großen Mehrzweckraum und den Schulhof, damit es nicht zu laut wird.

Zum Glück hat uns ein Artikel in der Badischen Zeitung kürzlich zusätzliche Geldspenden beschert, sodass wir uns schnell an den Bau des nächsten Schulraums machen konnten, der nun so weit ist, dass eine Gruppe den noch provisorisch abgedeckten Raum schon benutzen kann. (Da muss eben der Schulbus weiter warten...)

Auch die jungen Frauen der Nähgruppe sind wieder fleißig am Lernen. Es ist ihre Hoffnung, sich eigenständig im Leben zu behaupten, trotz meist mangelnder Schulbildung. Auch sie wollen mit Computer umzugehen lernen.

 

Viel Arbeit, aber große Zufriedenheit, weil alles gut in Gang gekommen ist. Die Unterstützung der Stiftung Alternaid für das vergangene Schuljahr hat uns aus einem Tief gerettet, das unserem gesamten Zentrum fatal hätte werden können. Damit hat es zugleich einen fantastischen Elan ausgelöst, der jetzt hier zu spüren ist.

 

Darum  tausend Dank dieser Stiftung und allen anderen Spendern, die sich mit uns freuen können, so vielen Kindern und jungen Frauen – inzwischen auch zwei jungen Männern - der Nähgruppe eine gute Schul- und Ausbildung, und somit bessere Chancen für ein gutes Leben geben zu können.

 

 

 

 

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8. September 2017 5 08 /09 /September /2017 13:57
Vorbereitungen zum Flug gen Süden

Vorbereitungen zum Flug gen Süden

Auch für mich ist's Zeit. Die Koffer sind noch nicht gepackt, aber alles liegt bereit. Die Frage ist nicht "was soll ich mitnehmen?", sondern "was muss ich dalassen?". Es geht nicht um meine Kleidung, da ist ja eine Grundausstattung längst auch vor Ort,vor allem um praktische Dinge für die Schule und die Nichten und Neffen in Kaolack, die hier leichter zu finden sind, und ein paar Dinge für meinen "Komfort", zum Beispiel ein paar Gläser meiner selbstgemachten Marmelade (mein Luxus, immer heil angekommen)...

Und dieses Jahr noch 2 für unsere Schule mit Linuxprogramm ausgerüstete Laptops, die der Labdoo-Hub Freiburg uns heute überreicht. 1000 Dank den freiwilligen Mitarbeitern, die insgesamt 6 Laptops für unsere Schule vorbereiten. Für die übrigen 4 Exemplare werden noch Flugpaten gesucht, die als Besucher bei unserem Zentrum sehr willkommen sind!

Da kann man unser Projekt sehen:    https://www.labdoo.org/de/edoovillage?e=45417

Und hier sich als Flugpate anmelden: https://www.labdoo.org/de

Also, wir sind gespannt...

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9. August 2017 3 09 /08 /August /2017 15:48

Das erste Schuljahr unserer zweisprachigen Grundschule Wolof-Französisch ist zu Ende.

Dieses erste Jahr war voll auf unser erstes Ziel ausgerichtet: Lesen, Schreiben und Rechnen in der Landessprache zu lernen, damit die Kinder von Anfang an verstehen, was sie lernen.

Ja, unsere kleinen Schüler können lesen! Dabei hatte ich noch bei diesem Aufenthalt Kinder betreut, die nach drei, sogar vier Grundschuljahren immer noch nicht lesen konnten. Alles, was sie in der Schule gelernt haben, war so lange wiederholt worden, bis die meisten Schüler es auswendig konnten, ohne es richtig zu verstehen.

Auch eine Schülerin einer zweisprachigen Pilotklasse war darunter, die aber weder Wolof noch Französisch lesen konnte. Sie war parallell in beiden Sprachen unterrichtet worden, sollte zugleich Wolof und Französisch lesen lernen. Ich habe so einer Unterrichtsstunde beigewohnt und verstehe, dass nur die aufgewecktesten Kinder das schaffen, langsamere oder etwas verträumte werden überfordert oder total durcheinander gebracht.

Aber da wir systematisch allen Unterrichtsstoff zuerst in der Muttersprache der Kinder vermittelt und das Französisch- Lesenlernen auf das zweite Schuljahr verschoben haben, können unsere Schüler schon am Ende dieses ersten Schuljahrs lesen. Auch die anderen  Lerninhalte waren leichter zu verstehen für unsere Kinder.

Daneben lernten sie mit Begeisterung mündliches Französisch, denn es wurde mit kleinen gespielten Szenen eingeübt. So werde ich hundert Mal gefragt, wie ich heiße und wie es mir geht, wo ich wohne usw. Ich bin ihr bestes“ Anwendungsgebiet“…

 

Wir hoffen nun, dass es sich herumspricht, wie es oft hier der Fall ist, sodass viele Eltern im  kommenden Schuljahr ihre Kinder bei uns anmelden....und später gern auch andere Schulen unser Programm anwenden...

 

 

18 lernbegierige Kinder
18 lernbegierige Kinder
18 lernbegierige Kinder
18 lernbegierige Kinder
18 lernbegierige Kinder
18 lernbegierige Kinder
18 lernbegierige Kinder
18 lernbegierige Kinder
18 lernbegierige Kinder
18 lernbegierige Kinder
18 lernbegierige Kinder
18 lernbegierige Kinder

18 lernbegierige Kinder

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21. Juni 2017 3 21 /06 /Juni /2017 16:32
Endlich fertig, innen und außen: unser langersehnter Mehrzweckraum

Endlich fertig, innen und außen: unser langersehnter Mehrzweckraum

Dank der Unterstützung durch die Stiftung Alternaid  können wir den tristen Rohbau endlich vergessen  und uns über einen schönen - und schön kühlen - großen Raum freuen. Es war nicht gerade einfach, Pierre musste oft den Arbeitern "nachlaufen", aber Mitte Februar war der Raum gebrauchsfertig und sofort vereinnahmt.                             

Von den "Kleinen", jeden Morgen, in "ihrer Ecke" auf der linken Seite (im vorigen Post zu sehen), und abwechselnd mit den größeren Vor- und Grundschülern auch zu sportlichen Übungen auf der dafür eingerichteten rechten Seite des Raumes.

Das Ganze wird in eine Ecke geräumt für die große Elternversammlung am 5. Mai, sogar mit Projektion von Unterrichtsfotos und -Videos dank Laptop und Beamer, zwar durch die mittelmäßige Qualität unserer kleinen Kamera nicht so eindrucksvoll wie erhofft, aber für die Eltern doch ein interessanter Einblick in den Schulalltag.

Für uns ein kleiner Vorgeschmack zukünftiger Möglichkeiten.

 

 

 Austausch zwischen Lehrkräften und Eltern, global und individuell, in gegenseitigem Respekt
 Austausch zwischen Lehrkräften und Eltern, global und individuell, in gegenseitigem Respekt
 Austausch zwischen Lehrkräften und Eltern, global und individuell, in gegenseitigem Respekt
 Austausch zwischen Lehrkräften und Eltern, global und individuell, in gegenseitigem Respekt
 Austausch zwischen Lehrkräften und Eltern, global und individuell, in gegenseitigem Respekt
 Austausch zwischen Lehrkräften und Eltern, global und individuell, in gegenseitigem Respekt
 Austausch zwischen Lehrkräften und Eltern, global und individuell, in gegenseitigem Respekt
 Austausch zwischen Lehrkräften und Eltern, global und individuell, in gegenseitigem Respekt

Austausch zwischen Lehrkräften und Eltern, global und individuell, in gegenseitigem Respekt

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20. Juni 2017 2 20 /06 /Juni /2017 14:34

Nichts ist einfach, aber die  Anstrengungen aller Beteiligten haben es möglich gemacht:

50 Vorschulkinder konnten dieses Jahr bei uns in zwei Klassen mit Spiel und ausgesuchten Aktivitäten  ihre kleinen Persönlichkeiten  entfalten und die älteren sich schon auf die "große" Schule vorbereiten.

Als neue Mitarbeiterin kam im Januar Henriette, die zuerst bei Fatou assistierte, bevor sie mit der Gruppe der "Kleinen" im fertiggestellten Mehrzweckraum einzog - gerade am Tag meiner Abreise Mitte Februar. Es war ein besonderes Abschiedsgeschenk für mich, sie bei ihrem ersten Tag hier noch den Raum "einweihen" zu sehen.

Zuhause angekommen, musste ich erfahren, dass sie am selben Tag bei ihrer Heimfahrt mit Motorradtaxi einen Unfall erlitten hatte: sie war von einem Pferdekarren erfasst und zu Boden geworfen worden. Mein Mann war gerade zurück von Dakar und kümmerte sich um Krankenhaustransport und Untersuchungen.

Obwohl nichts Gravierendes  festgestellt wurde, waren wir erst beruhigt, als sie nach einer Woche Ruhezeit wieder wohlauf in der Schule war.

Ein paar Wochen zuvor hatte eines unserer Vorschulkinder durch Kontakt mit dem heißen Motorradauspuff schmerzhafte Verbrennungen  erlitten. Mehrere Tage lang musste er zu Hause bleiben,  er konnte nicht mehr sitzen und nach einer Woche noch kaum gehen. "Zum Glück" war es nicht auf der Hin-oder Rückfahrt vom Kindergarten passiert.

Obwohl es die Entscheidung der Eltern ist, dieses Transportmittel zu nutzen, hätte ich mich irgendwie doch verantwortlich gefühlt...

Auf jeden Fall sind es zusätzliche Gründe für mich, nach einem kleinen Schulbus zu suchen!

 

.

Unser Kindergarten 2017
Unser Kindergarten 2017
Unser Kindergarten 2017
Unser Kindergarten 2017
Unser Kindergarten 2017
Unser Kindergarten 2017
Unser Kindergarten 2017
Unser Kindergarten 2017
Unser Kindergarten 2017
Unser Kindergarten 2017
Unser Kindergarten 2017
Unser Kindergarten 2017
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3. Januar 2017 2 03 /01 /Januar /2017 10:11

Das schwierige Schuljahr 2015-2016 haben wir gemeistert mit Hilfe userer regelmässigen  Spender, denen wir nicht genug danken können!

Auf Grund intensiver Suche nach Unterstützung, können wir im neuen Schuljahr 2016-2017 mit frischem Mut die nächste Etappe unseres Projekts in Angriff nehmen.

Wir haben pädagogische Unterstützung dank unserer Mitgliedschaft bei REPTA, Frankreich, zusätzlich zur Begleitung vor Ort durch den Inspektor der zweisprachigen Pilotklassen.

Und wir bekommen finanzielle Unterstützung durch  ALTERNAID, Stiftung für Menschen in Not.

Vorbereitungen
Vorbereitungen
Vorbereitungen
Vorbereitungen
Vorbereitungen
Vorbereitungen
Vorbereitungen
Vorbereitungen
Vorbereitungen

Vorbereitungen

Überraschung! Wir bekommen Anschluss an das städtische Stromnetz!
Überraschung! Wir bekommen Anschluss an das städtische Stromnetz!
Überraschung! Wir bekommen Anschluss an das städtische Stromnetz!

Überraschung! Wir bekommen Anschluss an das städtische Stromnetz!

Der Kindergarten füllt sich nach und nach, Ende Dezember haben wir 50 Vorschulkinder! Zeit, den Bau des Mehrzweckraums zu Ende zu bringen...
Der Kindergarten füllt sich nach und nach, Ende Dezember haben wir 50 Vorschulkinder! Zeit, den Bau des Mehrzweckraums zu Ende zu bringen...
Der Kindergarten füllt sich nach und nach, Ende Dezember haben wir 50 Vorschulkinder! Zeit, den Bau des Mehrzweckraums zu Ende zu bringen...
Der Kindergarten füllt sich nach und nach, Ende Dezember haben wir 50 Vorschulkinder! Zeit, den Bau des Mehrzweckraums zu Ende zu bringen...
Der Kindergarten füllt sich nach und nach, Ende Dezember haben wir 50 Vorschulkinder! Zeit, den Bau des Mehrzweckraums zu Ende zu bringen...

Der Kindergarten füllt sich nach und nach, Ende Dezember haben wir 50 Vorschulkinder! Zeit, den Bau des Mehrzweckraums zu Ende zu bringen...

Unsere erste zweisprachige Grundschulklasse (Wolof-Französisch) beginnt mit nur 17 Schülern - ideal für ein Pilotprojekt - und einer energischen und motivierten jungen Lehrerin.
Unsere erste zweisprachige Grundschulklasse (Wolof-Französisch) beginnt mit nur 17 Schülern - ideal für ein Pilotprojekt - und einer energischen und motivierten jungen Lehrerin.
Unsere erste zweisprachige Grundschulklasse (Wolof-Französisch) beginnt mit nur 17 Schülern - ideal für ein Pilotprojekt - und einer energischen und motivierten jungen Lehrerin.
Unsere erste zweisprachige Grundschulklasse (Wolof-Französisch) beginnt mit nur 17 Schülern - ideal für ein Pilotprojekt - und einer energischen und motivierten jungen Lehrerin.

Unsere erste zweisprachige Grundschulklasse (Wolof-Französisch) beginnt mit nur 17 Schülern - ideal für ein Pilotprojekt - und einer energischen und motivierten jungen Lehrerin.

Auch die Nähschule hat wieder begonnen, mit vielen Neuankömmlingen.
Auch die Nähschule hat wieder begonnen, mit vielen Neuankömmlingen.
Auch die Nähschule hat wieder begonnen, mit vielen Neuankömmlingen.

Auch die Nähschule hat wieder begonnen, mit vielen Neuankömmlingen.

eine kleine Weihnachtsfeier mit leckeren Fataya für alle, von Pierre und den Nähschülerinnen zubereitet
eine kleine Weihnachtsfeier mit leckeren Fataya für alle, von Pierre und den Nähschülerinnen zubereitet
eine kleine Weihnachtsfeier mit leckeren Fataya für alle, von Pierre und den Nähschülerinnen zubereitet
eine kleine Weihnachtsfeier mit leckeren Fataya für alle, von Pierre und den Nähschülerinnen zubereitet
eine kleine Weihnachtsfeier mit leckeren Fataya für alle, von Pierre und den Nähschülerinnen zubereitet
eine kleine Weihnachtsfeier mit leckeren Fataya für alle, von Pierre und den Nähschülerinnen zubereitet

eine kleine Weihnachtsfeier mit leckeren Fataya für alle, von Pierre und den Nähschülerinnen zubereitet

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Published by imagine-nord-sued
24. Mai 2016 2 24 /05 /Mai /2016 15:39

Im November 2015 wurde ich durch ein Ereignis aufgeschreckt, das sich nachts in unmittelbarer Nachbarschaft unserer Schule zugetragen hat: der Imam der kleinen Moschee, die wie wir etwas außerhalb des Stadtviertels liegt, wurde verhaftet. Ihm wird Verbindung zu extremen Organisationen vorgeworfen, er wurde direkt nach Dakar überführt und ist bis heute noch einer der letzten Inhaftierten einer landesweiten Polizeiaktion.

Dass er extreme Predigten hielt, hatte ich schon erfahren, und sein Einfluss in den angrenzenden Stadtvierteln war auch an der Kleidung sichtbar. Kleinen Mädchen wird schon im Kindergartenalter eine Art Kopf-Halstuchkombination aus Synthetikmaterial übergestülpt, unter der sie fürchterlich schwitzen müssen. Die Frauen im direkten Umfeld des Imams sind inzwischen in schwarze Burkas (mit Augenschlitz) gehüllt.

Das ist in manchen Ländern muslimische Tradition, aber nicht im Senegal, der in überragender Mehrheit seit Jahrhunderten den muslimischen Glauben lebt. Aber Kopfbedeckung tragen im Senegal erst die verheirateten Frauen, und dies in unendlichen Varianten voller Fantasie.

Und das ist nur der äußere Unterschied zu dieser "neuen" Art, den Islam zu leben, die von ihren Vertretern als die einzig wahre gepredigt wird.

Im Senegal ist der Islam unübersehbar - und unüberhörbar - , der Alltag und die Feste werden durch ihn bestimmt und belebt. Nächtliche Gesänge, von Lautsprechern übertragen, sind oft stundenlang zu hören. Religiosität ist selbstverständlich, sie gilt einem gütigen und barmherzigen Gott, und auch christliche Feste haben ihren Platz, so wie Kirchen und Christen mit ihren Traditionen; katholische Schulen sind sehr angesehen und für alle offen.

Aber in Regionen, in denen es vielen Menschen immer schlechter geht, während andere immer reicher werden, wächst die Bereitschaft, den "Puristen" der Religion zu folgen, selbst auf radikalen Wegen.

Nun haben wir also in direkter Nachbarschaft nicht nur diesen Prediger, (-zwar aktuell nur seine Vertreter-), sondern auch seine Koranschule, seinen Kindergarten, und eine "franco-arabische" Grundschule, die zwar vom Staat gebaut wurde und in der staatliche Lehrkräfte unterrichten, wie uns gesagt wurde, aber die direkt unter dem Einfluss dieses Predigers steht.

Wir wollen uns nicht als Gegenspieler aufstellen - wir hatten übrigens öfter Besuch von dem alten Imam dieser Moschee, den wir immer respektvoll empfangen haben -, aber wir möchten in unserem Sozial- und Bildungszentrum einfach weiterhin mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in freundlicher Atmosphäre Bildung, Ausbildung, sowie soziale und kulturelle Initiativen ermöglichen.

Unsere Mitarbeiter und viele Familien und junge Leute der anliegenden Stadtviertel sind engagiert dabei, auch unter schwierigen Bedingungen, wie mein voriger Beitrag es zeigt. Für sie wie für uns ist es wichtig, dass unser Zentrum weiterarbeitet, offen für alle. Jetzt mehr denn je!

An Ideen, Willen zur Durchsetzung und Engagement fehlt es nicht, aber leider immer wieder an finanziellen Mitteln. Wir sind aktiv auf Suche nach Unterstützung und hoffen auch, dass alle Freunde von Imagine Nord-Süd mit uns "die Trommel schlagen"!

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18. Januar 2016 1 18 /01 /Januar /2016 16:25
Schulanfang

Die Natur ist wunderschön, wo vorher nur Sandwüste war, wächst und blüht es überall. Ich habe den Eindruck, ich bin in einem anderen Land.

Schulanfang

So schön war der Schulweg bisher im Oktober.

Dieses Jahr zur gleichen Zeit....

Schulanfang
Schulanfang
Schulanfang
Schulanfang
Schulanfang
Schulanfang
Schulanfang
Schulanfang
Schulanfang
Schulanfang

Unsere Kindergärtnerin Fatou begleitet die Kinder zur Schule und bringt sie wieder zurück. Sie ist einfach zu bewundern!

Aber wir haben wenig Vorschulkinder - kein Wunder - und müssen das Projekt einer ersten Grundschulklasse auf das nächste Schuljahr verschieben.

Mit meinem Auto kann ich auf Umwegen zur Schule fahren und sehe einmal mehr: wir brauchen unbedingt einen Schulbus! Den suchen wir schon länger, denn er soll uns auch ermöglichen, behinderte Kinder zur Schule zu bringen. Hier ein link zu unserem Artikel in "betterplace"

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15. Januar 2016 5 15 /01 /Januar /2016 09:25

Seit einem Jahr fahren Lastwagen an unserer Schule vorbei, die Sand bei einer nahegelegenen Sandgrube holen und nach Kaolack transportieren. Überall wird gebaut, immer grössere Häuser, immer grösserer Bedarf! Wir müssen uns wohl damit abfinden; die Sandgrube sei offiziell erlaubt, heisst es. Und während der Regenzeit werden sie ja Pause machen müssen...

Nein, natürlich nicht! Wenn die Fahrrinnen zu tief und zu matschig sind, weicht man eben etwas aus und zerfurcht so nach und nach die ganzen Wege, die teilweise nur noch aus grossen Drecklachen bestehen.

 

wir kommen überall durch, Sand ist Geld
wir kommen überall durch, Sand ist Geld

wir kommen überall durch, Sand ist Geld

Blick aus dem Bürofenster, einen Monat nach der Regenzeit

Blick aus dem Bürofenster, einen Monat nach der Regenzeit

Offizieller Schulanfang 5. Oktober, wir verschieben um eine Woche, wie übrigens viele staatlichen Schulen, die jedes Jahr Probleme mit Regenschäden und ähnlichem haben. Das hatten wir allerdings in den drei vorigen Jahren nie!

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