Der Verein Imagine Nord-Süd e.V. gründet ein Sozial- und Bildungszentrum in Kaolack, Senegal
Die Mechaniker hatten in den letzten Jahren immer mehr Arbeit, um ihn noch am Laufen zu halten: 3 x "neue" Motoren einbauen, immer wieder Probleme mit Anlasser usw beheben, die Vorderachse austauschen, oft auch abschleppen.
Verdikt unseres besten Mechanikers nach der letzten Panne (siehe ganz unten):
das Auto hat definitiv ausgedient!
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Seit 8 Jahren ist er im Dienst!
Von den Anfängen mit einer einzigen Vorschulklasse und Nähkurs, fast in einer Einöde
bis zum großen Sozial- und Bildungszentrum mit über 200 Schülern; inmitten eines neu entstehenden Ortsteils
Tatsächlich hat sich unser Gebrauchtwagen aus Frankreich trotz Leichtbauweise und minimaler Größe als außerordentlich zuverlässiger und nützlicher "Mitarbeiter" erwiesen.
Jedes Jahr bei unserer Ankunft vor Schulanfang wartete er brav auf den neuen Einsatz
Zuerst als Reklame- und Infofahrzeug, ein paar Wochen bis ein paar Tage vor Schulanfang...
Danach als täglicher Beförderer der Verantwortlichen zwischen Wohnsitz und Schule, meist schon morgens beladen mit dem nötigen Material für den Tag, das nach Feierabend noch besorgt worden war (auch mit unserem C3).
Oft auch Sonderfahrten mit offenem Heck, um sperriges Material schnell und ohne große Umstände zu befördern...
... nicht immer möglich, da muss ein anderes Gefährt einspringen
Inzwischen hat er auch einen großen Bruder an seiner Seite, der aber ausschließlich für Schüler- und Lehrertransport zuständig ist.
So bleibt weiterhin alles an ihm hängen: Transport von Kleinmaterial oder einzelne, sogar bis 6 m lange Teile, jede Menge Amtsgänge im Zentrum von Kaolack; und seit einiger Zeit hin und her zwischen den Projekten Schule und Kunsthandwerkerdorf.
Chaotischer Verkehr im Zentrum von Kaolack, unvermeidliche Schlaglöcher, in und zwischen den Vierteln meist Sandstraßen, Wege voller Unrat, in der Regenzeit Passagen durch überflutete Straßen, Slalom auf unseren von Sandtransportern zerstörten Zufahrtswegen, mit der Gefahr, im Morast stecken zu bleiben (was natürlich auch passiert ist)...
Für all das hatten wir "in action" andere Sorgen, als Fotos zu machen, wie junge Leute jetzt mit ihren "Smartphones"!
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Wie wichtig er ist, wurde uns vor allem bewusst, wenn er länger in Reparatur war: wir konnten morgens nicht vor allen dasein, abends mussten wir mit schweren Taschen eine halbe Stunde bis zu einer Stelle laufen, wo man Taxis anhalten kann. Erschöpfung nach wenigen Tagen...
Alle Material -Transporte müssen speziell organisiert und bezahlt werden, kein schnelles Einspringen für Unvorhersehbares, Vieles muss verschoben werden, von Problemen bei Notfällen gar nicht zu reden...
Und nun, auf Pierres Weg zum Flughafen, der letzte "Zwischenfall": mitten auf der neuen Autobahn, ein paar Kilometer vor dem neuen Flughafen fängt das Auto an zu qualmen! Nur sehr schnelle Reaktion - anhalten, Motor aus und Batterie abklemmen - hat ihn und seinen Fahrer vor Schlimmerem gerettet! Blieb nur noch, das Abschleppen zu organisieren, dann weiter per Autostop zum Glück noch rechtzeitig zum Flughafen...
Fazit siehe oben!
Darum nochmal unser Aufruf: wir suchen dringend
einen Ersatz-PKW für unsere Projekt- Arbeit in Kaolack!
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Bitte weiterleiten, für "Spezialisten" gern auch über die "sozialen Medien"!
Dringend!!!