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8. September 2017 5 08 /09 /September /2017 13:57
Vorbereitungen zum Flug gen Süden

Vorbereitungen zum Flug gen Süden

Auch für mich ist's Zeit. Die Koffer sind noch nicht gepackt, aber alles liegt bereit. Die Frage ist nicht "was soll ich mitnehmen?", sondern "was muss ich dalassen?". Es geht nicht um meine Kleidung, da ist ja eine Grundausstattung längst auch vor Ort,vor allem um praktische Dinge für die Schule und die Nichten und Neffen in Kaolack, die hier leichter zu finden sind, und ein paar Dinge für meinen "Komfort", zum Beispiel ein paar Gläser meiner selbstgemachten Marmelade (mein Luxus, immer heil angekommen)...

Und dieses Jahr noch 2 für unsere Schule mit Linuxprogramm ausgerüstete Laptops, die der Labdoo-Hub Freiburg uns heute überreicht. 1000 Dank den freiwilligen Mitarbeitern, die insgesamt 6 Laptops für unsere Schule vorbereiten. Für die übrigen 4 Exemplare werden noch Flugpaten gesucht, die als Besucher bei unserem Zentrum sehr willkommen sind!

Da kann man unser Projekt sehen:    https://www.labdoo.org/de/edoovillage?e=45417

Und hier sich als Flugpate anmelden: https://www.labdoo.org/de

Also, wir sind gespannt...

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9. August 2017 3 09 /08 /August /2017 15:48

Das erste Schuljahr unserer zweisprachigen Grundschule Wolof-Französisch ist zu Ende.

Dieses erste Jahr war voll auf unser erstes Ziel ausgerichtet: Lesen, Schreiben und Rechnen in der Landessprache zu lernen, damit die Kinder von Anfang an verstehen, was sie lernen.

Ja, unsere kleinen Schüler können lesen! Dabei hatte ich noch bei diesem Aufenthalt Kinder betreut, die nach drei, sogar vier Grundschuljahren immer noch nicht lesen konnten. Alles, was sie in der Schule gelernt haben, war so lange wiederholt worden, bis die meisten Schüler es auswendig konnten, ohne es richtig zu verstehen.

Auch eine Schülerin einer zweisprachigen Pilotklasse war darunter, die aber weder Wolof noch Französisch lesen konnte. Sie war parallell in beiden Sprachen unterrichtet worden, sollte zugleich Wolof und Französisch lesen lernen. Ich habe so einer Unterrichtsstunde beigewohnt und verstehe, dass nur die aufgewecktesten Kinder das schaffen, langsamere oder etwas verträumte werden überfordert oder total durcheinander gebracht.

Aber da wir systematisch allen Unterrichtsstoff zuerst in der Muttersprache der Kinder vermittelt und das Französisch- Lesenlernen auf das zweite Schuljahr verschoben haben, können unsere Schüler schon am Ende dieses ersten Schuljahrs lesen. Auch die anderen  Lerninhalte waren leichter zu verstehen für unsere Kinder.

Daneben lernten sie mit Begeisterung mündliches Französisch, denn es wurde mit kleinen gespielten Szenen eingeübt. So werde ich hundert Mal gefragt, wie ich heiße und wie es mir geht, wo ich wohne usw. Ich bin ihr bestes“ Anwendungsgebiet“…

 

Wir hoffen nun, dass es sich herumspricht, wie es oft hier der Fall ist, sodass viele Eltern im  kommenden Schuljahr ihre Kinder bei uns anmelden....und später gern auch andere Schulen unser Programm anwenden...

 

 

18 lernbegierige Kinder
18 lernbegierige Kinder
18 lernbegierige Kinder
18 lernbegierige Kinder
18 lernbegierige Kinder
18 lernbegierige Kinder
18 lernbegierige Kinder
18 lernbegierige Kinder
18 lernbegierige Kinder
18 lernbegierige Kinder
18 lernbegierige Kinder
18 lernbegierige Kinder

18 lernbegierige Kinder

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21. Juni 2017 3 21 /06 /Juni /2017 16:32
Endlich fertig, innen und außen: unser langersehnter Mehrzweckraum

Endlich fertig, innen und außen: unser langersehnter Mehrzweckraum

Dank der Unterstützung durch die Stiftung Alternaid  können wir den tristen Rohbau endlich vergessen  und uns über einen schönen - und schön kühlen - großen Raum freuen. Es war nicht gerade einfach, Pierre musste oft den Arbeitern "nachlaufen", aber Mitte Februar war der Raum gebrauchsfertig und sofort vereinnahmt.                             

Von den "Kleinen", jeden Morgen, in "ihrer Ecke" auf der linken Seite (im vorigen Post zu sehen), und abwechselnd mit den größeren Vor- und Grundschülern auch zu sportlichen Übungen auf der dafür eingerichteten rechten Seite des Raumes.

Das Ganze wird in eine Ecke geräumt für die große Elternversammlung am 5. Mai, sogar mit Projektion von Unterrichtsfotos und -Videos dank Laptop und Beamer, zwar durch die mittelmäßige Qualität unserer kleinen Kamera nicht so eindrucksvoll wie erhofft, aber für die Eltern doch ein interessanter Einblick in den Schulalltag.

Für uns ein kleiner Vorgeschmack zukünftiger Möglichkeiten.

 

 

 Austausch zwischen Lehrkräften und Eltern, global und individuell, in gegenseitigem Respekt
 Austausch zwischen Lehrkräften und Eltern, global und individuell, in gegenseitigem Respekt
 Austausch zwischen Lehrkräften und Eltern, global und individuell, in gegenseitigem Respekt
 Austausch zwischen Lehrkräften und Eltern, global und individuell, in gegenseitigem Respekt
 Austausch zwischen Lehrkräften und Eltern, global und individuell, in gegenseitigem Respekt
 Austausch zwischen Lehrkräften und Eltern, global und individuell, in gegenseitigem Respekt
 Austausch zwischen Lehrkräften und Eltern, global und individuell, in gegenseitigem Respekt
 Austausch zwischen Lehrkräften und Eltern, global und individuell, in gegenseitigem Respekt

Austausch zwischen Lehrkräften und Eltern, global und individuell, in gegenseitigem Respekt

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20. Juni 2017 2 20 /06 /Juni /2017 14:34

Nichts ist einfach, aber die  Anstrengungen aller Beteiligten haben es möglich gemacht:

50 Vorschulkinder konnten dieses Jahr bei uns in zwei Klassen mit Spiel und ausgesuchten Aktivitäten  ihre kleinen Persönlichkeiten  entfalten und die älteren sich schon auf die "große" Schule vorbereiten.

Als neue Mitarbeiterin kam im Januar Henriette, die zuerst bei Fatou assistierte, bevor sie mit der Gruppe der "Kleinen" im fertiggestellten Mehrzweckraum einzog - gerade am Tag meiner Abreise Mitte Februar. Es war ein besonderes Abschiedsgeschenk für mich, sie bei ihrem ersten Tag hier noch den Raum "einweihen" zu sehen.

Zuhause angekommen, musste ich erfahren, dass sie am selben Tag bei ihrer Heimfahrt mit Motorradtaxi einen Unfall erlitten hatte: sie war von einem Pferdekarren erfasst und zu Boden geworfen worden. Mein Mann war gerade zurück von Dakar und kümmerte sich um Krankenhaustransport und Untersuchungen.

Obwohl nichts Gravierendes  festgestellt wurde, waren wir erst beruhigt, als sie nach einer Woche Ruhezeit wieder wohlauf in der Schule war.

Ein paar Wochen zuvor hatte eines unserer Vorschulkinder durch Kontakt mit dem heißen Motorradauspuff schmerzhafte Verbrennungen  erlitten. Mehrere Tage lang musste er zu Hause bleiben,  er konnte nicht mehr sitzen und nach einer Woche noch kaum gehen. "Zum Glück" war es nicht auf der Hin-oder Rückfahrt vom Kindergarten passiert.

Obwohl es die Entscheidung der Eltern ist, dieses Transportmittel zu nutzen, hätte ich mich irgendwie doch verantwortlich gefühlt...

Auf jeden Fall sind es zusätzliche Gründe für mich, nach einem kleinen Schulbus zu suchen!

 

.

Unser Kindergarten 2017
Unser Kindergarten 2017
Unser Kindergarten 2017
Unser Kindergarten 2017
Unser Kindergarten 2017
Unser Kindergarten 2017
Unser Kindergarten 2017
Unser Kindergarten 2017
Unser Kindergarten 2017
Unser Kindergarten 2017
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Unser Kindergarten 2017
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3. Januar 2017 2 03 /01 /Januar /2017 10:11

Das schwierige Schuljahr 2015-2016 haben wir gemeistert mit Hilfe userer regelmässigen  Spender, denen wir nicht genug danken können!

Auf Grund intensiver Suche nach Unterstützung, können wir im neuen Schuljahr 2016-2017 mit frischem Mut die nächste Etappe unseres Projekts in Angriff nehmen.

Wir haben pädagogische Unterstützung dank unserer Mitgliedschaft bei REPTA, Frankreich, zusätzlich zur Begleitung vor Ort durch den Inspektor der zweisprachigen Pilotklassen.

Und wir bekommen finanzielle Unterstützung durch  ALTERNAID, Stiftung für Menschen in Not.

Vorbereitungen
Vorbereitungen
Vorbereitungen
Vorbereitungen
Vorbereitungen
Vorbereitungen
Vorbereitungen
Vorbereitungen
Vorbereitungen

Vorbereitungen

Überraschung! Wir bekommen Anschluss an das städtische Stromnetz!
Überraschung! Wir bekommen Anschluss an das städtische Stromnetz!
Überraschung! Wir bekommen Anschluss an das städtische Stromnetz!

Überraschung! Wir bekommen Anschluss an das städtische Stromnetz!

Der Kindergarten füllt sich nach und nach, Ende Dezember haben wir 50 Vorschulkinder! Zeit, den Bau des Mehrzweckraums zu Ende zu bringen...
Der Kindergarten füllt sich nach und nach, Ende Dezember haben wir 50 Vorschulkinder! Zeit, den Bau des Mehrzweckraums zu Ende zu bringen...
Der Kindergarten füllt sich nach und nach, Ende Dezember haben wir 50 Vorschulkinder! Zeit, den Bau des Mehrzweckraums zu Ende zu bringen...
Der Kindergarten füllt sich nach und nach, Ende Dezember haben wir 50 Vorschulkinder! Zeit, den Bau des Mehrzweckraums zu Ende zu bringen...
Der Kindergarten füllt sich nach und nach, Ende Dezember haben wir 50 Vorschulkinder! Zeit, den Bau des Mehrzweckraums zu Ende zu bringen...

Der Kindergarten füllt sich nach und nach, Ende Dezember haben wir 50 Vorschulkinder! Zeit, den Bau des Mehrzweckraums zu Ende zu bringen...

Unsere erste zweisprachige Grundschulklasse (Wolof-Französisch) beginnt mit nur 17 Schülern - ideal für ein Pilotprojekt - und einer energischen und motivierten jungen Lehrerin.
Unsere erste zweisprachige Grundschulklasse (Wolof-Französisch) beginnt mit nur 17 Schülern - ideal für ein Pilotprojekt - und einer energischen und motivierten jungen Lehrerin.
Unsere erste zweisprachige Grundschulklasse (Wolof-Französisch) beginnt mit nur 17 Schülern - ideal für ein Pilotprojekt - und einer energischen und motivierten jungen Lehrerin.
Unsere erste zweisprachige Grundschulklasse (Wolof-Französisch) beginnt mit nur 17 Schülern - ideal für ein Pilotprojekt - und einer energischen und motivierten jungen Lehrerin.

Unsere erste zweisprachige Grundschulklasse (Wolof-Französisch) beginnt mit nur 17 Schülern - ideal für ein Pilotprojekt - und einer energischen und motivierten jungen Lehrerin.

Auch die Nähschule hat wieder begonnen, mit vielen Neuankömmlingen.
Auch die Nähschule hat wieder begonnen, mit vielen Neuankömmlingen.
Auch die Nähschule hat wieder begonnen, mit vielen Neuankömmlingen.

Auch die Nähschule hat wieder begonnen, mit vielen Neuankömmlingen.

eine kleine Weihnachtsfeier mit leckeren Fataya für alle, von Pierre und den Nähschülerinnen zubereitet
eine kleine Weihnachtsfeier mit leckeren Fataya für alle, von Pierre und den Nähschülerinnen zubereitet
eine kleine Weihnachtsfeier mit leckeren Fataya für alle, von Pierre und den Nähschülerinnen zubereitet
eine kleine Weihnachtsfeier mit leckeren Fataya für alle, von Pierre und den Nähschülerinnen zubereitet
eine kleine Weihnachtsfeier mit leckeren Fataya für alle, von Pierre und den Nähschülerinnen zubereitet
eine kleine Weihnachtsfeier mit leckeren Fataya für alle, von Pierre und den Nähschülerinnen zubereitet

eine kleine Weihnachtsfeier mit leckeren Fataya für alle, von Pierre und den Nähschülerinnen zubereitet

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24. Mai 2016 2 24 /05 /Mai /2016 15:39

Im November 2015 wurde ich durch ein Ereignis aufgeschreckt, das sich nachts in unmittelbarer Nachbarschaft unserer Schule zugetragen hat: der Imam der kleinen Moschee, die wie wir etwas außerhalb des Stadtviertels liegt, wurde verhaftet. Ihm wird Verbindung zu extremen Organisationen vorgeworfen, er wurde direkt nach Dakar überführt und ist bis heute noch einer der letzten Inhaftierten einer landesweiten Polizeiaktion.

Dass er extreme Predigten hielt, hatte ich schon erfahren, und sein Einfluss in den angrenzenden Stadtvierteln war auch an der Kleidung sichtbar. Kleinen Mädchen wird schon im Kindergartenalter eine Art Kopf-Halstuchkombination aus Synthetikmaterial übergestülpt, unter der sie fürchterlich schwitzen müssen. Die Frauen im direkten Umfeld des Imams sind inzwischen in schwarze Burkas (mit Augenschlitz) gehüllt.

Das ist in manchen Ländern muslimische Tradition, aber nicht im Senegal, der in überragender Mehrheit seit Jahrhunderten den muslimischen Glauben lebt. Aber Kopfbedeckung tragen im Senegal erst die verheirateten Frauen, und dies in unendlichen Varianten voller Fantasie.

Und das ist nur der äußere Unterschied zu dieser "neuen" Art, den Islam zu leben, die von ihren Vertretern als die einzig wahre gepredigt wird.

Im Senegal ist der Islam unübersehbar - und unüberhörbar - , der Alltag und die Feste werden durch ihn bestimmt und belebt. Nächtliche Gesänge, von Lautsprechern übertragen, sind oft stundenlang zu hören. Religiosität ist selbstverständlich, sie gilt einem gütigen und barmherzigen Gott, und auch christliche Feste haben ihren Platz, so wie Kirchen und Christen mit ihren Traditionen; katholische Schulen sind sehr angesehen und für alle offen.

Aber in Regionen, in denen es vielen Menschen immer schlechter geht, während andere immer reicher werden, wächst die Bereitschaft, den "Puristen" der Religion zu folgen, selbst auf radikalen Wegen.

Nun haben wir also in direkter Nachbarschaft nicht nur diesen Prediger, (-zwar aktuell nur seine Vertreter-), sondern auch seine Koranschule, seinen Kindergarten, und eine "franco-arabische" Grundschule, die zwar vom Staat gebaut wurde und in der staatliche Lehrkräfte unterrichten, wie uns gesagt wurde, aber die direkt unter dem Einfluss dieses Predigers steht.

Wir wollen uns nicht als Gegenspieler aufstellen - wir hatten übrigens öfter Besuch von dem alten Imam dieser Moschee, den wir immer respektvoll empfangen haben -, aber wir möchten in unserem Sozial- und Bildungszentrum einfach weiterhin mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in freundlicher Atmosphäre Bildung, Ausbildung, sowie soziale und kulturelle Initiativen ermöglichen.

Unsere Mitarbeiter und viele Familien und junge Leute der anliegenden Stadtviertel sind engagiert dabei, auch unter schwierigen Bedingungen, wie mein voriger Beitrag es zeigt. Für sie wie für uns ist es wichtig, dass unser Zentrum weiterarbeitet, offen für alle. Jetzt mehr denn je!

An Ideen, Willen zur Durchsetzung und Engagement fehlt es nicht, aber leider immer wieder an finanziellen Mitteln. Wir sind aktiv auf Suche nach Unterstützung und hoffen auch, dass alle Freunde von Imagine Nord-Süd mit uns "die Trommel schlagen"!

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18. Januar 2016 1 18 /01 /Januar /2016 16:25
Schulanfang

Die Natur ist wunderschön, wo vorher nur Sandwüste war, wächst und blüht es überall. Ich habe den Eindruck, ich bin in einem anderen Land.

Schulanfang

So schön war der Schulweg bisher im Oktober.

Dieses Jahr zur gleichen Zeit....

Schulanfang
Schulanfang
Schulanfang
Schulanfang
Schulanfang
Schulanfang
Schulanfang
Schulanfang
Schulanfang
Schulanfang

Unsere Kindergärtnerin Fatou begleitet die Kinder zur Schule und bringt sie wieder zurück. Sie ist einfach zu bewundern!

Aber wir haben wenig Vorschulkinder - kein Wunder - und müssen das Projekt einer ersten Grundschulklasse auf das nächste Schuljahr verschieben.

Mit meinem Auto kann ich auf Umwegen zur Schule fahren und sehe einmal mehr: wir brauchen unbedingt einen Schulbus! Den suchen wir schon länger, denn er soll uns auch ermöglichen, behinderte Kinder zur Schule zu bringen. Hier ein link zu unserem Artikel in "betterplace"

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15. Januar 2016 5 15 /01 /Januar /2016 09:25

Seit einem Jahr fahren Lastwagen an unserer Schule vorbei, die Sand bei einer nahegelegenen Sandgrube holen und nach Kaolack transportieren. Überall wird gebaut, immer grössere Häuser, immer grösserer Bedarf! Wir müssen uns wohl damit abfinden; die Sandgrube sei offiziell erlaubt, heisst es. Und während der Regenzeit werden sie ja Pause machen müssen...

Nein, natürlich nicht! Wenn die Fahrrinnen zu tief und zu matschig sind, weicht man eben etwas aus und zerfurcht so nach und nach die ganzen Wege, die teilweise nur noch aus grossen Drecklachen bestehen.

 

wir kommen überall durch, Sand ist Geld
wir kommen überall durch, Sand ist Geld

wir kommen überall durch, Sand ist Geld

Blick aus dem Bürofenster, einen Monat nach der Regenzeit

Blick aus dem Bürofenster, einen Monat nach der Regenzeit

Offizieller Schulanfang 5. Oktober, wir verschieben um eine Woche, wie übrigens viele staatlichen Schulen, die jedes Jahr Probleme mit Regenschäden und ähnlichem haben. Das hatten wir allerdings in den drei vorigen Jahren nie!

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3. Juli 2015 5 03 /07 /Juli /2015 09:46

Hmm, seit gestern versuche ich, mit der neuen Version des Blogs zurechtzukommen, nach und nach gelingt es mir...

Die Fotoalben sind nicht mehr separat geführt, ich hatte schon gedacht, sie seien verschwunden, aber wir wissen ja alle: im Internet verschwindet nichts, es versteckt sich höchsten! Schliesslich habe ich sie also entdeckt und bringe sie nun als Seiten (siehe rechts) wieder in Erscheinung.

Dazu habe ich einen "alten" Artikel von 2011 über's Lesen- und Schreibenlernen in eine Seite (rechts) verwandelt (bin ich ein Zauberer?), denn es geht um das gleiche Anliegen wie in meinem letzten Beitrag. Es liegt mir schon seit Jahren im Sinn und wird bei jedem Senegalaufenthalt bestätigt...

Also, in den nächsten Tagen kommen noch Infos und neue Fotoseiten dazu, bevor die Ferien "ausbrechen"...

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30. Juni 2015 2 30 /06 /Juni /2015 09:04
Neubau und Solarmodul

Neubau und Solarmodul

Ja, inzwischen ist viel passiert!

Dank finanzieller Hilfe des Vereins Tukolere Wamu e.V. und des Lionsclubs Bad Krozingen konnten wir den von Anfang an geplanten Mehrzweckraum bauen, der aber noch als Rohbau auf zusätzliche Spenden wartet, um einsatzfähig zu werden für Kindergarten, Sport, Kultur, Gemeinschaft.

Lamine ("Pierre") hat auch eine günstige Solarinstallation durch ein kleines örtliches Unternehmen realisieren können, mit Unterstützung des Eine-Welt-Rates Ehrenkirchen und mehreren individuellen Spendern, denen wir nicht genug danken können!

Denn 3 Jahre ohne Strom, das war genug! Es war höchste Zeit, nicht nur wegen des Komforts! Die Kapazität unserer Anlage ist noch sehr beschränkt, aber unser Büro ist nun funktionell, die Nähschülerinnen können auch den Umgang mit elektrischen Nähmaschinen lernen, im Kindergarten kann ein CD-Player und Computer eingesetzt werden.

Und Strom brauchen wir für unser nächstes Schuljahr,

denn

inzwischen haben 12 Kinder der Gruppe, die bei dem letzten Beitrag zu sehen ist, ihr erstes reguläres Schuljahr in der öffentlichen Schule hinter sich..

Wir haben bei ihren Lehrern nachgefragt, wie sie sich entwickelt haben, konnten aber nur sehr vage Antworten bekommen. Das kann man verstehen, wenn man erfährt, dass nun auch in unserem bisher fast ländlichen Stadtteil die Klassenstärken so enorm zugenommen haben wie im Stadtzentrum.

Das heisst: fast alle Klassen mussten in zwei Gruppen aufgeteilt werden, die dann jeweils nur die halbe Unterrichtszeit haben. Das passiert, wenn eine Klassenstärke 80 Schüler erreicht oder überschreitet! Fast alle unsere früheren Kindergartenschüler sind in solchen "double flux" - Klassen gelandet und hatten nur Halbzeit-Unterricht, die anderen dafür überfüllte Klassen...

Hinzu kommen bis zu 3 Monaten Unterrichtsausfall wegen der Lehrer-Streiks. Es ist eine wahre Katastrophe bei den hohen Anforderungen, die an die Kinder gestellt werden, da sie Lesen, Schreiben und Rechnen in der ihnen fremden Sprache Französisch lernen sollen.

Auch die Lehrer sind völlig verunsichert, zumal ihre eigenen Französischkenntnisse oft sehr ungenügend sind und ihre Ausbildung minimalistisch ist, im Gegensatz zu früheren Zeiten. Wegen der Bevölkerungsexplosion mussten in den letzten Jahren sehr viele neue Lehrer rekrutiert werden, die vom Gymnasium - oft ohne Abschluss - direkt in die "Schularena" katapultiert wurden.

Der langen "Rede" kurzer Sinn (ich könnte noch seitenlang darüber schreiben): wir haben nun beschlossen, diesen Herbst mit dem ersten Grundschuljahr zu beginnen, wofür wir auch schon die offizielle (wenn auch provisorische) Erlaubnis bekommen haben.

Mehr dazu in den nächsten Beiträgen, es bleibt viel vorzubereiten...

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Présentation

  • : unsere kleine Schule im Senegal
  • : Der Verein Imagine Nord-Süd e.V. gründet ein Sozial- und Bildungszentrum in Kaolack, Senegal
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