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7. September 2020 1 07 /09 /September /2020 18:12

Teil I

Teilweise so verschwommen wie das durchlöcherte Strohdach meines von heftigen Regenfällen lädierten Lehmhauses auf dem Foto: meine Erinnerungen an den Anfang des vergangenen Schuljahrs. 

Die Fotos - erst vor ein paar Tagen, 11 Monate danach, habe ich sie wieder angeschaut-, sie helfen mir, die Ereignisse mit etwas Abstand zu betrachten.

Viel Arbeit, um die Schule "in Schuss" zu bringen, ein kleines Zimmer (Ersatz für's Lehmhaus) für mich, weil ich gern in der Schule übernachte, wenn "es los geht".

 

Probleme, den Schulbus durch das provisorische Tor aus dem Schulhof zu manövrieren, aber bravo, mit Helfern, improvisierten Hilfsmitteln und Geschick des Fahrers (wieder mal Lamine/Pierre, unser "Mann für alles" am Steuer) ist es ohne Schaden gelungen.

 

 

Dann mussten zwei neue Lehrkräfte gefunden werden, für die neue Klasse und als Ersatz für den Lehrer der zweiten Klasse, der nach Dakar gezogen war. Auch eine zusätzliche Kindergärtnerin und einen neuen stellvertretenden Direktor konnten wir rechtzeitig vor Schulanfang engagieren.

Ja, es hatte vielversprechend angefangen, dieses Schuljahr 2019-2020: so viele Anmeldungen wie noch nie, sogar Kinder von Lehrern anderer Schulen.

Die Eltern zahlen eine einmalige Anmeldesumme (Kiga 5€, Grundschule 7,50€), eine Monatsgebühr im voraus (Kiga 3,80€, Grundschule 5€ und soweit sie neu an der Schule sind noch eine Beteiligung an den Kosten der "Schuluniform" (bei uns nur eine Art Kittelschürze 2, bzw 3€).                                                                                              Das sind hier sehr niedrige Gebühren, die für die meisten Familien in unserem Umfeld erschwinglich sind; bei mehreren Kindern und bedürftigen Familien gibt es Ermäßigung oder Patenschaft.

Der ungewöhnliche Andrang und die Vorstellung von großen Einkünften hat leider schlimme Begehrlichkeiten erweckt.

So kam es dazu, dass ich am 11. Oktober gegen 2 Uhr morgens durch ein Krachen an der Tür aus dem Schlaf gerissen und von vier vermummten, mit langen Eisenrohren bewaffneten Männern bedroht wurde, die meine Rufe nach dem Wächter augenblicklich stoppten und Geld ("l'argent, l'argent!!!) forderten.

Trotz des Schreckens wollte ich besonders schlau sein und sagte, mein Mann habe es mitgenommen. Es hat mir augenblicklich leid getan und ich wusste, dass der Schlag, der meinen Arm brach, "nur" eine Warnung war. In der Tasche, dessen "Versteck" ich darauf sofort gezeigt habe, waren etwa 600€. Das Geld hat uns verflixt in den nächsten Tagen gefehlt (danach haben Spenden uns ausgeholfen, 1000 Dank dafür!), aber ich war heilfroh, mich damit aus dieser lebensbedrohlichen Situation befreien zu können.

Ich bin sehr glücklich, dass meine Nerven standgehalten haben, und dass meine Angreifer doch noch die moralische Bremse hatten, nicht bis zum Äußersten zu gehen (zeitweise bedrohte mich der "Schläger" direkt am Nacken, hat mir aber "nur" noch einen Schlag auf das rechte Bein, etwas oberhalb des Knies, versetzt). Nachdem sie das Geld in der Tasche gefunden hatten, verschwanden sie schnell und lautlos...

Seltsamerweise sind die beiden darauf folgenden Wochen schlimmer in meiner Erinnerung als diese Nacht, die etwas Irreales, Albtraumhaftiges behält: das kann mir doch nicht passiert sein!                            

Abschied, Foto so verschwommen wie meine Erinnerung

Krankenhaus: warten, warten warten... Operation? aber bitte nicht in Kaolack, provisorischer Gips, hin und her zu Polizei, Krankenhaus, von Klinik zu Klinik als ich es nicht mehr aushalten kann, schließlich Hilfe in Dakar: ein genialer Arzt bringt meine beiden Knochenteile wieder zusammen, ohne Operation, nur durch "Manipulation" im wahren Sinn des Wortes! Sehr schmerzhaft, aber meine Finger bewegen sich wieder! Gips für 5 Wochen... Ich bin so erleichtert. Meine Dankbarkeit diesem Mann gegenüber ist größer und bleibender als die Wut über den Überfall und alles, was danach so schlecht gelaufen ist!

Verwüstetes Büro- hier wurde zuerst nach Geld gesucht-, Elisas teurer Fotoapparat und mein Pass verschwunden, Autopanne, mit Bus und Taxis hin und her zwischen Kaolack und Dakar, Schmerzen und Stress...

Zwei Wochen nach dem Schrecken endlich mein Rückflug, Ruhe, wieder Krankenhausbesuch, diesmal Colmar... und aus den angesagten 5 Wochen werden  eine lange, immer wieder bis schließlich 15 Wochen verlängerte Frist, bevor mein Arm endgültig "befreit" wird, nachdem mein Schultergelenk mir schon viele schlaflose Nächte beschert hat...

Kaum hat meine Physiotherapie begonnen, beginnt auch schon das nächste - diesmal für die ganze Welt - unglaubliche Kapitel: Corona - Pandemie....

 

 

 

 

 

 

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19. Juni 2019 3 19 /06 /Juni /2019 14:06
Unser Kiosk sticht von Weitem ins Auge, attraktiv von drei Seiten (... nach ein paar zusätzlichen Pinselstrichen und einer kleinen Säuberungsaktion im Umfeld)
Unser Kiosk sticht von Weitem ins Auge, attraktiv von drei Seiten (... nach ein paar zusätzlichen Pinselstrichen und einer kleinen Säuberungsaktion im Umfeld)
Unser Kiosk sticht von Weitem ins Auge, attraktiv von drei Seiten (... nach ein paar zusätzlichen Pinselstrichen und einer kleinen Säuberungsaktion im Umfeld)

Unser Kiosk sticht von Weitem ins Auge, attraktiv von drei Seiten (... nach ein paar zusätzlichen Pinselstrichen und einer kleinen Säuberungsaktion im Umfeld)

Jetzt sind sie beide fertig: der Kiosk und das Atelier. Sie haben schon Aufsehen erregt und andere Kioskbetreiber zu neuer Dekoration angeregt. So gibt es Hoffnung auf neue Belebung der Aktivitäten im Kunsthandwerkerdorf!

Es fehlen noch die Innenausstattung und ein Angebot erster Verkaufsobjekte, damit im Oktober mit Schulanfang die Ausbildung und der Verkauf zugleich starten können.

Das ist nun unsere Ferienaufgabe! Spenden dafür sind höchst willkommen! Damit Sie sich mit uns auf die Eröffnung freuen können!

                           

                             Drum hier nochmal das Spendenkonto von Imagine Nord-Süd e.V.

                            bei der Volksbank Staufen,     IBAN: DE82 6809 2300 0002 4805 06

                                               

PS: Liebe Leser. Sie sind noch nicht sehr zahlreich, und die "social media" sind nicht so meine Sache. Vielleicht könnte ja jeder, der unsere Projekte gut findet, einen Link an Freunde schicken?

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7. Mai 2019 2 07 /05 /Mai /2019 11:35

 

Das Kunsthandwerkerdorf von Kaolack liegt in der Stadtmitte, direkt gegenüber dem großen Krankenhaus. Wie in Dakar oder Mbour zum Beispiel, ist es hauptsächlich als Attraktion für Touristen gedacht, die hier Souvenirs kaufen können.

 

Leider ist nun Kaolack für Touristen nicht sehr anziehend, so scheint das "Dorf" auch etwas vernachlässigt, außer einigen adretten Boutiken, deren Besitzer ihre Ware überwiegend selbst vor Ort herstellen und an die wenigen Besucher zu verkaufen suchen.

Warum haben wir dennoch diesen anscheinend wenig Erfolg versprechenden Standort für unser Projekt ausgewählt?

Kaum woanders ist es möglich, eine Ausbildungs- und Produktionswerkstatt mit einem Verkaufskiosk mitten in Kaolack zu bekommen oder zu bauen. Und wir sind fest davon überzeugt, dass Kunden "her gelockt" werden können - nicht nur Touristen, auch die Stadtbewohner!

Hier ein paar Bilder von den Bautätigkeiten und -Fortschritten, die wir diesen Monat noch laufend bis Fertigstellung ergänzen. 

Hier entsteht der zukünftige Verkaufsraum, (fast) zentral in dem "Dorf", nahe dem Eingangsplatz
Hier entsteht der zukünftige Verkaufsraum, (fast) zentral in dem "Dorf", nahe dem Eingangsplatz
Hier entsteht der zukünftige Verkaufsraum, (fast) zentral in dem "Dorf", nahe dem Eingangsplatz
Hier entsteht der zukünftige Verkaufsraum, (fast) zentral in dem "Dorf", nahe dem Eingangsplatz

Hier entsteht der zukünftige Verkaufsraum, (fast) zentral in dem "Dorf", nahe dem Eingangsplatz

Etwas "abseits", aber dafür mehr als doppelt so groß, die Lehr- und Produktionswerkstatt. Hier musste zuerst der Müll entsorgt werden...
Etwas "abseits", aber dafür mehr als doppelt so groß, die Lehr- und Produktionswerkstatt. Hier musste zuerst der Müll entsorgt werden...
Etwas "abseits", aber dafür mehr als doppelt so groß, die Lehr- und Produktionswerkstatt. Hier musste zuerst der Müll entsorgt werden...
Etwas "abseits", aber dafür mehr als doppelt so groß, die Lehr- und Produktionswerkstatt. Hier musste zuerst der Müll entsorgt werden...
Etwas "abseits", aber dafür mehr als doppelt so groß, die Lehr- und Produktionswerkstatt. Hier musste zuerst der Müll entsorgt werden...

Etwas "abseits", aber dafür mehr als doppelt so groß, die Lehr- und Produktionswerkstatt. Hier musste zuerst der Müll entsorgt werden...

 

 

Bei dem Abschlussbesuch von der Deutschen Botschaft, die wir schon von der Verzögerung informiert hatten, konnte der Baufortschritt dennoch gewürdigt werden. Wir hatten ja zwei große Bauvorhaben gleichzeitig zu stemmen: in der Schule und hier!                                                      

 

Frau Dramé und Herr Krickl zeigten sich sehr verständnisvoll und hörten aufmerksam zu, als Herr Fall als Vertreter des Vereins Handi-Imagine von dem Vertrauen und den Hoffnungen seiner Vereinsmitglieder in dieses Projekt sprach.

Wir sind absolut von der Nützlichkeit des Projekts überzeugt und werden alles daransetzen, die beiden Räume so schnell, aber auch so gut wie möglich fertig zu bauen und einzurichten,

damit die Aktivitäten nach den Sommerferien (zugleich Regenzeit im Senegal) unter besten Bedingungen beginnen können.

Wir sind glücklich über die zusätzlichen Spenden, und danken besonders einem älteren Herrn und Katharina, sowie dem Lionsclub von Bad Krozingen, der uns schon vor Kurzem bei der Wasserversorgung der Schule unterstützt hat.

 

Fast fertig; so sieht der Verkaufskiosk schon besser aus...
Fast fertig; so sieht der Verkaufskiosk schon besser aus...
Fast fertig; so sieht der Verkaufskiosk schon besser aus...

Fast fertig; so sieht der Verkaufskiosk schon besser aus...

Während das zukünftige Atelier Form annimmt, kommt auch Bewegung in die Nachbarschaft...
Während das zukünftige Atelier Form annimmt, kommt auch Bewegung in die Nachbarschaft...
Während das zukünftige Atelier Form annimmt, kommt auch Bewegung in die Nachbarschaft...

Während das zukünftige Atelier Form annimmt, kommt auch Bewegung in die Nachbarschaft...

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27. April 2019 6 27 /04 /April /2019 12:00

Hier noch ein paar Bilder von den Bauarbeiten für die nächsten Klassenzimmer, die von der Deutschen Botschaft bezuschusst wurden, nachdem Herr Klein uns besucht und wir auf seinen Rat hin den entsprechenden Antrag eingereicht hatten.

Ende Mai 2018 war die Zustimmung offiziell, wir konnten beginnen.

Zum besseren Verständnis zuerst eine Kopie des Plans:

Rechts von dem 6-eckigen Mehrzweckraum die zuerst erbauten Räume. Links davon der offene Raum und der kleine Stauraum, die als Provisorium im Vorjahr gebaut wurden, dann ganz links die neuen Räume, beendet mit dem umgebauten Wächterraum. Der neue Wohnraum für die Wächterfamilie liegt außerhalb dieses Plans.

Maulwurfshügel hinten im Schulhof? Nein, hier wird für Grundmauern gegraben, und hinter der Schule stellen die Arbeiter Bausteine und Eisenträger her.
Maulwurfshügel hinten im Schulhof? Nein, hier wird für Grundmauern gegraben, und hinter der Schule stellen die Arbeiter Bausteine und Eisenträger her.
Maulwurfshügel hinten im Schulhof? Nein, hier wird für Grundmauern gegraben, und hinter der Schule stellen die Arbeiter Bausteine und Eisenträger her.
Maulwurfshügel hinten im Schulhof? Nein, hier wird für Grundmauern gegraben, und hinter der Schule stellen die Arbeiter Bausteine und Eisenträger her.

Maulwurfshügel hinten im Schulhof? Nein, hier wird für Grundmauern gegraben, und hinter der Schule stellen die Arbeiter Bausteine und Eisenträger her.

Alles wird vor Ort in Handarbeit hergestellt, ohne mechanische Hilfsmittel, nicht die einfachste Mischmaschine erleichtert den Helfern die Arbeit.

Das Wasser wird mit Muskelkraft aus dem Brunnen gezogen, und grosse Mengen sind von Anfang an nötig. Aber eine Woche nach Beginn der Arbeiten versiegt der Brunnen. Dazu der Beitrag "Wasser" in der Rubrik Seiten (rechts)

Es geht trotzdem weiter, zwar nicht so schnell wie erhofft, aber ohne Unterbrechung bis zu den Sommerferien.

Einen Monat später, während das Schuljahr dem Ende zuneigt... und der Bau an die kleine Wächterwohnung heranwächst, entsteht auch schon die neue Wohnung im Hintergrund
Einen Monat später, während das Schuljahr dem Ende zuneigt... und der Bau an die kleine Wächterwohnung heranwächst, entsteht auch schon die neue Wohnung im Hintergrund
Einen Monat später, während das Schuljahr dem Ende zuneigt... und der Bau an die kleine Wächterwohnung heranwächst, entsteht auch schon die neue Wohnung im Hintergrund
Einen Monat später, während das Schuljahr dem Ende zuneigt... und der Bau an die kleine Wächterwohnung heranwächst, entsteht auch schon die neue Wohnung im Hintergrund

Einen Monat später, während das Schuljahr dem Ende zuneigt... und der Bau an die kleine Wächterwohnung heranwächst, entsteht auch schon die neue Wohnung im Hintergrund

Die Außenwände können auf der Umfassungsmauer aufgebaut werden, die dafür schon vorgesehen und entsprechend gebaut war. Nach dem Abschlussfest noch ein Blick auf den Bau, bevor ich zurück nach Europa reise
Die Außenwände können auf der Umfassungsmauer aufgebaut werden, die dafür schon vorgesehen und entsprechend gebaut war. Nach dem Abschlussfest noch ein Blick auf den Bau, bevor ich zurück nach Europa reise
Die Außenwände können auf der Umfassungsmauer aufgebaut werden, die dafür schon vorgesehen und entsprechend gebaut war. Nach dem Abschlussfest noch ein Blick auf den Bau, bevor ich zurück nach Europa reise

Die Außenwände können auf der Umfassungsmauer aufgebaut werden, die dafür schon vorgesehen und entsprechend gebaut war. Nach dem Abschlussfest noch ein Blick auf den Bau, bevor ich zurück nach Europa reise

Gleichzeitig zum Schulbau wurde auch das Bauprojekt im Kunsthandwerkerdorf von Kaolack begonnen, von dem ich im letzten Beitrag berichtet habe (eine extra - Bildergalerie folgt).

Eine große Herausforderung für "Pierre" - Lamine als Bauherr und Manager, zusammen mit unserem Chefmaurer Omar, da die Baustellen ungefähr 3 km voneinander entfernt sind.

Darum blieb Pierre auch noch 2 zusätzliche Wochen in Kaolack, um beide Bauprojekte weiterzubegleiten. Keine Zeit zum Fotografieren!

Aber etwas später...

Von Omars Handy kamen im Sommer ein paar Fotos von den nächsten Bauschritten. Vor allem die Betondecke über dem gesamten Neubau plus Terrasse war eine gewaltige und kostspielige Sache, aber Voraussicht für späteren Bedarf an neuen Räumen: wir können aufstocken
Von Omars Handy kamen im Sommer ein paar Fotos von den nächsten Bauschritten. Vor allem die Betondecke über dem gesamten Neubau plus Terrasse war eine gewaltige und kostspielige Sache, aber Voraussicht für späteren Bedarf an neuen Räumen: wir können aufstocken
Von Omars Handy kamen im Sommer ein paar Fotos von den nächsten Bauschritten. Vor allem die Betondecke über dem gesamten Neubau plus Terrasse war eine gewaltige und kostspielige Sache, aber Voraussicht für späteren Bedarf an neuen Räumen: wir können aufstocken
Von Omars Handy kamen im Sommer ein paar Fotos von den nächsten Bauschritten. Vor allem die Betondecke über dem gesamten Neubau plus Terrasse war eine gewaltige und kostspielige Sache, aber Voraussicht für späteren Bedarf an neuen Räumen: wir können aufstocken

Von Omars Handy kamen im Sommer ein paar Fotos von den nächsten Bauschritten. Vor allem die Betondecke über dem gesamten Neubau plus Terrasse war eine gewaltige und kostspielige Sache, aber Voraussicht für späteren Bedarf an neuen Räumen: wir können aufstocken

Während dieser letzten Phase wurde unser zweites Bauvorhaben "auf Eis gelegt" (wenn man das bei örtlichen Temperaturen von bis 45° im Schatten sagen darf), dann nach einer kleinen Verschnaufpause in der Regenzeit wieder aufgenommen, anstelle des Schulbaus.

Sofort nach unserer Ankunft im September war es aber höchste Zeit, den Schulbau von Neuem in Angriff zu nehmen !

Die Arbeit wurde beschleunigt, denn der Schulanfang stand bevor.
Die Arbeit wurde beschleunigt, denn der Schulanfang stand bevor.
Die Arbeit wurde beschleunigt, denn der Schulanfang stand bevor.
Die Arbeit wurde beschleunigt, denn der Schulanfang stand bevor.
Die Arbeit wurde beschleunigt, denn der Schulanfang stand bevor.
Die Arbeit wurde beschleunigt, denn der Schulanfang stand bevor.

Die Arbeit wurde beschleunigt, denn der Schulanfang stand bevor.

Während die Fliesen gelegt wurden, hatte das Schuljahr schon begonnen, es war eng in den Schulklassen, aber das Provisorium war bald beendet: zwei neue Räume für die Grundschulklassen, sofort in Gebrauch genommen!
Während die Fliesen gelegt wurden, hatte das Schuljahr schon begonnen, es war eng in den Schulklassen, aber das Provisorium war bald beendet: zwei neue Räume für die Grundschulklassen, sofort in Gebrauch genommen!
Während die Fliesen gelegt wurden, hatte das Schuljahr schon begonnen, es war eng in den Schulklassen, aber das Provisorium war bald beendet: zwei neue Räume für die Grundschulklassen, sofort in Gebrauch genommen!
Während die Fliesen gelegt wurden, hatte das Schuljahr schon begonnen, es war eng in den Schulklassen, aber das Provisorium war bald beendet: zwei neue Räume für die Grundschulklassen, sofort in Gebrauch genommen!

Während die Fliesen gelegt wurden, hatte das Schuljahr schon begonnen, es war eng in den Schulklassen, aber das Provisorium war bald beendet: zwei neue Räume für die Grundschulklassen, sofort in Gebrauch genommen!

Die Vorschulkinder und die Nähschülerinnen allerdings waren noch beengt und warteten auf die übrigen neuen Räume.

 

über 100 Vorschulkinder im Mehrzweckraum...
über 100 Vorschulkinder im Mehrzweckraum...
über 100 Vorschulkinder im Mehrzweckraum...

über 100 Vorschulkinder im Mehrzweckraum...

erste und zweite Nähschulklasse mussten wegen der Enge des Raumes teilweise draußen arbeiten. Zum Glück stand der neue kleine Raum schon bald für den 3. Jahrgang zur Verfügung, sogar mit Strom für die elektrischen Maschinen!
erste und zweite Nähschulklasse mussten wegen der Enge des Raumes teilweise draußen arbeiten. Zum Glück stand der neue kleine Raum schon bald für den 3. Jahrgang zur Verfügung, sogar mit Strom für die elektrischen Maschinen!
erste und zweite Nähschulklasse mussten wegen der Enge des Raumes teilweise draußen arbeiten. Zum Glück stand der neue kleine Raum schon bald für den 3. Jahrgang zur Verfügung, sogar mit Strom für die elektrischen Maschinen!

erste und zweite Nähschulklasse mussten wegen der Enge des Raumes teilweise draußen arbeiten. Zum Glück stand der neue kleine Raum schon bald für den 3. Jahrgang zur Verfügung, sogar mit Strom für die elektrischen Maschinen!

Im Januar bekommen die Kleinsten ihren neuen Raum, vor dem auch ein neuer Spielplatz eingerichtet wurde
Im Januar bekommen die Kleinsten ihren neuen Raum, vor dem auch ein neuer Spielplatz eingerichtet wurde
Im Januar bekommen die Kleinsten ihren neuen Raum, vor dem auch ein neuer Spielplatz eingerichtet wurde

Im Januar bekommen die Kleinsten ihren neuen Raum, vor dem auch ein neuer Spielplatz eingerichtet wurde

Schaukeln gibt es nun gleich drei, die letzte außerhalb des "offiziellen" Schulhofs, neben dem hochmodernen "carport"... auf dem neuen, provisorisch umzäunten Grundstück daneben.
Schaukeln gibt es nun gleich drei, die letzte außerhalb des "offiziellen" Schulhofs, neben dem hochmodernen "carport"... auf dem neuen, provisorisch umzäunten Grundstück daneben.
Schaukeln gibt es nun gleich drei, die letzte außerhalb des "offiziellen" Schulhofs, neben dem hochmodernen "carport"... auf dem neuen, provisorisch umzäunten Grundstück daneben.

Schaukeln gibt es nun gleich drei, die letzte außerhalb des "offiziellen" Schulhofs, neben dem hochmodernen "carport"... auf dem neuen, provisorisch umzäunten Grundstück daneben.

Die Nähschülerinnen und ihre Ausbilderinnen sind glücklich über den schönen großen Nähraum
Die Nähschülerinnen und ihre Ausbilderinnen sind glücklich über den schönen großen Nähraum
Die Nähschülerinnen und ihre Ausbilderinnen sind glücklich über den schönen großen Nähraum

Die Nähschülerinnen und ihre Ausbilderinnen sind glücklich über den schönen großen Nähraum

Ende Februar sind nun Fenster und Türen gestrichen, es bleibt die Außenwand zu verschönern und ein bisschen zu dekorieren: wir sind bereit, den angekündigten Besuch von der Deutschen Botschaft zu empfangen
Ende Februar sind nun Fenster und Türen gestrichen, es bleibt die Außenwand zu verschönern und ein bisschen zu dekorieren: wir sind bereit, den angekündigten Besuch von der Deutschen Botschaft zu empfangen
Ende Februar sind nun Fenster und Türen gestrichen, es bleibt die Außenwand zu verschönern und ein bisschen zu dekorieren: wir sind bereit, den angekündigten Besuch von der Deutschen Botschaft zu empfangen

Ende Februar sind nun Fenster und Türen gestrichen, es bleibt die Außenwand zu verschönern und ein bisschen zu dekorieren: wir sind bereit, den angekündigten Besuch von der Deutschen Botschaft zu empfangen

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Published by imagine-nord-sued
31. Januar 2019 4 31 /01 /Januar /2019 09:48

Etwas detailliertere Beschreibung unseres Projekts außerhalb des Sozial- und Bildungszentrums, mit dringendem Spendeaufruf

 

Näh- und Kunsthandwerkerausbildung für behinderte Menschen in Kaolack in einer Werkstatt zur Herstellung von Verkaufsobjekten, die im eigenen Kiosk angeboten werden

 

Seit Beginn unserer Aktivitäten in Kaolack, vor allem seit wir 2005 Gehhilfen und Rollstühle dorthin gebracht haben, sind wir in Kontakt mit behinderten Menschen, unter anderem mit einer Gruppe von Basketballern, die schließlich mit Begeisterung den Verein  „Handi-Imagine“ gegründet hatten, dessen Basketball-Mannschaft  2018 einen 2. Platz im nationalen Wettbewerb belegen konnte.

Behinderte Frauen dieses Vereins hatten schon vor längerer Zeit den Wunsch geäußert, auch das Nähen erlernen zu wollen. Leider war unsere Schule am Stadtrand für sie schwer zu erreichen. Doch hatten unsere Bemühungen, einen passenden Standort dafür im Stadtzentrum zu finden, vor zwei Jahren endlich Erfolg: Im Kunsthandwerkerdorf im Zentrum von Kaolack wurde uns ein Platz für ein Verkaufsatelier versprochen.

Nachdem uns Herr Stein von der Deutschen Botschaft in Dakar Ende 2017 besucht hatte, um die Machbarkeit unseres eingereichten Projekts zu prüfen, bekamen wir von der Berufsgenossenschaft noch einen 2. Standort in dem Kunsthandwerkerdorf zugeteilt, da der erste sich als kleiner erwies als uns versprochen war.

So können wir nun den kleinen, aber gut gelegenen Standort nutzen für den Bau eines Ausstellungs- und Verkaufskiosks, und zusätzlich den größeren, davon etwas abgelegenen, für den Bau der Ausbildungswerkstatt.

Das Sozial- und Bildungszentrum Imagine in Ngane wird die Näherinnen-Ausbildung organisieren und begleiten. Auch Kurse zur Herstellung origineller Objekte aus Recyclingmaterial sollen vielfältige Möglichkeiten für Personen mit unterschiedlichen Handicaps anbieten, um an den  Verkaufsausstellungen im Kiosk mitzuwirken. 

Unser Projekt wird motivierten Frauen mit verschiedenen Handicaps eine Ausbildung zur Näherin und/oder ihnen kunsthandwerkliche Fertigkeiten vermitteln. Damit wird es möglich, dass sie direkt mit der Herstellung von Verkaufsobjekten und deren Präsentation und Vertrieb im Kiosk ein - zunächst zwar bescheidenes aber ausbaufähiges – Einkommen erzielen.

So will und kann unser Projekt die Lebensbedingungen von Körperbehinderten wesentlich verbessern, die heute in Kaolack größtenteils noch auf das Betteln vor den Banken und Geschäften in der Innenstadt angewiesen sind.

Die Aussicht, dass ein eigener Herstellungs- und Verkaufsbetrieb bald mitten im „Kunsthandwerkerdorf“ stattfinden könnte, bedeutet schließlich auch soziale Integration und Anerkennung für alle Beteiligten.

Wir haben bei dem Verein Handi-Imagine sehr motivierte und ausdauernde Menschen kennengelernt, denen es nicht an Ideen mangelt, die geplanten Vorhaben später beispielsweise  auf  solche Gebiete wie Alphabetisierungskurse und Computerunterricht zu erweitern.

                          Stand der Dinge Anfang 2019

Mit dem Bau des Ateliers und des Verkaufskiosks wurde im Juni 2018 mit Unterstützung des Kleinstprojektefonds der Deutschen Botschaft in Dakar begonnen. Beide Gebäude sind im Rohbau fast fertig, aber es fehlen noch die Dächer; Türen und Fenster sind vorhanden, müssen aber noch eingebaut werden. Die zu erwartenden Baukosten liegen bei mindestens 2000€, ohne Einrichtung, die noch hinzukommt.

Wir hatten uns seit September auf den ebenfalls unterstützten Schul-Weiterbau konzentriert, um die dringend benötigten Schulräume fertigzustellen. Leider hat dies unsere finanzielle Lage zu diesem Jahresanfang sehr eingeschränkt, sodass wir ohne besondere Unterstützung jetzt außerstande sind - neben unseren laufenden Kosten für den Schulbetrieb - die beiden Gebäude des Kunsthandwerkerprojekts zügig fertig zu bekommen.

Da der Beginn dieses Projekts schon von Januar auf  Mitte März verschoben wurde, möchten wir möglichst bis zu diesem Datum bereit sein, um ihn nicht ein zweites Mal verschieben zu müssen!

          Darum ausnahmsweise hier unser

        Dringender Spendenaufruf

Alle Spenden sind äußerst willkommen und werden sofort für dieses wichtige

und von unseren Partnern lang ersehnte Projekt eingesetzt, auch gegebenenfalls für die Ausstattung,

 sodass die Ausbildung so bald wie möglich beginnen kann!

Sie hoffen auf baldigen Beginn der Projekte:

das Basketballteam von Handi-Imagine, Kaolack

Junge Frauen von Handi Imagine (hier bei einer Besprechung der gewünschten Projekte)

Unsere Vereinsadresse: Imagine Nord-Süd e.V., Hofmattenweg 10,                 79238 Ehrenkirchen               Tel.: 07633/15695 

Unser Verein ist berechtigt, Spendenbescheinigungen für das Finanzamt auszustellen.

Hier unser Vereinskonto:

Imagine Nord-Süd e.V.,

Volksbank Staufen eG
KNR: 2 480 506
BLZ:68092300
BIC: GENODE61STF
IBAN: DE82 6809 2300 0002 4805 06

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29. Dezember 2018 6 29 /12 /Dezember /2018 14:47

In diesem Schuljahr ist wieder eine neue 1.Klasse hinzugekommen: 28 kleine Schüler, etwas mehr Jungen als Mädchen dieses Jahr. Lesen lernen sie wie die vorigen Klassen zuerst in Wolof, allerdings mit einer neuen Methode, die jetzt in den meisten öffentlichen Schulen Senegals benützt wird.

Unser Unterschied immer noch: auch die anderen Fächer werden in beiden Sprachen unterrichtet, und Französisch ist zuerst mündlich dran. Die neue Lehrerin macht es sehr gut, sie kennt die meisten schon vom Kindergarten und führt sie allmählich, aber zielstrebig in die "große Schule".

 

Unsere vorige 1. Klasse hat ihren Lehrer behalten, der sie gerne noch dieses zweite Jahr weiter unterrichtet, denn er möchte noch sehen, dass alle "seine" Schüler nun auch Französisch lesen lernen. 

Er ist noch nicht ganz an den zweisprachigen Unterricht gewöhnt, darum wird er -und alle Lehrer- von einem langjährigen Pilotklassenlehrer begleitet, der uns vom Rektorat empfohlen wurde.

Die 27 Schüler lesen schon fast fließend in ihrer Muttersprache und dürfen sich für's Französischlesen Zeit nehmen, das hat er nun akzeptiert und so machen die Schüler auch gern mit.

 

Unsere Klasse mit Doppelniveau hat noch ein paar Schüler aufgenommen, die in Schwierigkeiten waren, meist wegen überfüllten Klassen und Teilzeitunterricht. Da wir jetzt zusätzliche Klassenzimmer haben, konnten wir die Dritt- und Viertklässler trennen, damit sie die besten Chancen für einen guten Abschluss am Ende der gesetzlichen Schulzeit von 6 Jahren bekommen.                                                                                                        

die 3. Klasse behält ihren Klassenlehrer; er und seine 15 Schüler sind glücklich über das schöne helle Klassenzimmer, trotz provisorischer Tafel..

 

 

 

 

 

 

die 15 "zusammengewürfelten" Schüler der 4. Klasse sind schnell zu einer neuen Klassengemeinschaft geworden

 

Der "Umweg" über die Muttersprache hat für alle neue Motivation und für manche fast wunderbaren Fortschritt bewirkt. Auch die Eltern haben es am kürzlichen Elternabend dankbar festgestellt und die Arbeit der gesamten Schule gelobt. 

Das tut natürlich gut, obwohl wir noch Vieles zu verbessern haben. Dazu sollen unsere "modernen Hilfsmittel" dieses Jahr noch stärker zum Einsatz kommen... (Darüber mehr nach meiner Rückkehr vor Ort)

 

 

 

 

Als Erstes im Neuen Jahr 2019 werden endlich unsere Vorschüler in ihre neuen Räume einziehen, nachdem zeitweise 115 Kinder zusammen im Mehrzweckraum betreut werden mussten! Jetzt werden 3 Gruppen in 3 Räumen viel Platz zum "spielend Lernen" bekommen, und unser Mehrzweckraum regelmäßig mehrere Funktionen...

 

Zu guter Letzt brauchen auch unsere Nähschüler(innen) einen neuen Raum für den ersten und zweiten Lehrgang (eine Vorschulgruppe übernimmt ihren Raum, der neben dem Mehrzweckraum liegt.) . Der dritte Lehrgang arbeitet im neuen kleinen Raum daneben mit einem Schneidermeister, der auch unser Projekt im Kunsthandwerkerdorf begleiten wird. Es ist ein "alter Bekannter", der schon unser erstes Nähprojekt 2005 geleitet hatte!

draußen

 

und drinnen, vorerst im "alten" Raum

  Inzwischen sind noch neue Schülerinnen hinzugekommen, zum ersten Mal haben wir mehr als 30 Nähschüler(innen)!

So steht es am Ende dieses Jahres 2018; im Neuen Jahr 2019 werden alle neuen Räume in Benutzung sein!

Dann wünschen wir auch unserem Zentrum Imagine und allen Beteiligten

ein Gutes Neues Jahr

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22. Dezember 2018 6 22 /12 /Dezember /2018 11:09

Womit soll ich anfangen?!! Jeden Tag hätte ich seitenlang erzählen können, wenn ich denn Zeit, Ruhe und eine gute Verbindung (noch dazu alles gleichzeitig...) gehabt hätte.

Jetzt bin ich wieder mal in Issenheim, habe Ruhe, unbegrenzten Internetzugang (nach 2 Stunden Kampf mit Computerproblemen) und gerade heute noch Zeit vor den Weihnachtsbesuchen.

Es war eine Mischung von langem Warten und  wie von unsichtbarer Hand gelenkten Unterstützungen, die uns dieses Jahr begleiteten.

  • Nach zweijährigem Warten konnten wir es kaum glauben, dass die Deutsche Botschaft von Dakar sich doch noch für unser Projekt für Behinderte im Kunsthandwerkerdorf von Kaolack  interessiert und sich vor Ort  ein Bild machen will.                                                                                            

 

Zur Information, mein spontaner nicht veröffentlichter Kommentar nach der Projektbewilligung:

Wunderbar! unser vor 2 Jahren bei der Deutschen Botschaft eingereichter Antrag für "Kleinstprojekte" wird genehmigt! Wir können im "village artisanal" ("Kunsthandwerkerdorf") von Kaolack (das heisst: mitten in der Stadt) ein Ausbildungs - Atelier und ein Verkaufskiosk für Behinderte bauen.

Seit Beginn unserer Aktivitäten in Kaolack waren wir in direktem Kontakt mit behinderten Menschen in Kaolack, denen wir Rollstühle und andere Hilfsmittel zur Verfügung stellen konnten. Als wir unsere Nähschule gründeten, war das Interesse groß - aber leider der Weg zum Zentrum zu beschwerlich.

Wir waren indes nicht müde, nach einer besonderen Lösung zu suchen, und überzeugten die Verantwortlichen des Kunsthandwerkerdorfs, uns einen Platz für das Projekt zur Verfügung zu stellen.

Herr Stein von der Deutschen Botschaft in Dakar kam zu einer kurzen Visite, war von unserem Projekt angetan, und nun - ein paar Monate später - ist es im Bau und soll vor Jahresende noch fertig werden, sodass im Januar  Nähunterricht, Herstellung von traditionellen und modernen Handarbeiten und auch Computerunterricht beginnen können.

Zugleich eine gute Verkaufsmöglichkeit für die hergestellten Objekte und auch für die Erzeugnisse unserer NähschülerInnen im Zentrum Imagine.

Wir freuen uns besonders, hier behinderten Menschen die Möglichkeit zu geben, am öffentlichen Leben ganz normal teilzuhaben und ihren Lebensunterhalt verdienen zu können

  • Herr Stein wurde von uns noch zum Zentrum "gelotst", war ganz begeistert und wollte uns spontan beim Weiterbau helfen. So haben wir auf seinen Vorschlag hin 2 Anträge gestellt, die nach etwas langer Bearbeitungszeit schließlich Ende Mai genehmigt und subventioniert wurden.
    • Sofort begannen wir mit den Bauarbeiten, parallel im Zentrum Imagine und im Kunsthandwerkerdorf (hier folgen noch Fotos in den nächsten Tagen!). Anfangs ging es ganz zügig voran, dann kam die Regenzeit; die Betondecke über den neuen Räumen machte den Maurern zu schaffen... und unseren Finanzen, denn die Kostenvoranschläge waren zu niedrig, die Subventionen zu Ende. 

Zum Glück bekamen wir im Laufe des Jahres immer wieder - und gerade in kritischen Momenten - private Unterstützung von Freunden, Bekannten, Verwandten -Mitgliedern des Vereins oder nicht-, und von neuen Unterstützern, die den Artikel in der Badischen Zeitung gelesen hatten.

So konnten wir mit ihrer, Eurer Hilfe den Schulanbau soweit vorantreiben, dass jetzt alle Räume benützt werden können, und auch schon benützt werden, denn unsere Schülerzahl hat sich fast verdoppelt! Wir konnten sogar unser Grundstück vergrößern und eine interne Wasserversorgung mit Pumpe und Reservoir einrichten.

Darum 1000 Dank allen Mithelfern! Wir sind jetzt noch überwältigt, wenn wir daran denken, wie immer wieder Hilfe kam, wenn wir Schwierigkeiten hatten.

Und das ist noch nicht alles: die Stiftung Alternaid hat uns ein weiteres Projekt bewilligt, es geht um die 

" Zugänglichkeit unseres Sozial- und Bildungszentrums Imagine in Kaolack für Kinder und Jugendliche mit Gehbehinderung mit Hilfe eines kleinen Schulbusses.

 Sichere Beförderung unserer behinderten und nicht behinderten Schüler und Mitarbeiter."

Es ist sicher eine große Ausnahme, dass uns dieser lang ersehnte Schulbus von der Stiftung finanziert wurde, darum sind wir ganz besonders dankbar dafür, denn wir hatten uns seit Jahren vergeblich darum bemüht: immer wieder wurde das dafür bestimmte Geld für dringendere Posten benötigt.

Allerdings ging es nun sehr langsam weiter, denn es sollte ein behindertengerechtes Fahrzeug, nicht älter als 8 Jahre und groß genug für unseren Bedarf sein. Geduld war angesagt, und wir ahnten nicht, dass dies für jede Etappe zutreffen sollte: Suche, Kaufbereitschaft, Transport und Herausführung aus dem Hafen von Dakar! Warten, warten, warten...

in Issenheim, vor dem Beladen

Natürlich kein untätiges Warten! Unsere Bemühungen konnten aber nicht viel bewirken, immer wieder gab es neue Hindernisse, sodass wir schier verzweifeln wären, wenn wir nicht treue Helfer vor Ort (in Dakar) gehabt hätten. Tatsächlich kam er doch noch ein paar Tage vor meiner Heimreise zum Jahresende in der Schule an, nach drei Monaten "Odyssee"!

in unserem Zentrum angekommen

 

Der rechte Außenspiegel war abmontiert und ein paar Sachen waren trotz unserer Sicherung geraubt worden (leider auch ein Rollstuhl darunter), aber sonst war alles in Ordnung. Wir waren glücklich, die Tische, Stühle und alle nützlichen Dinge, die wir gesammelt und besorgt hatten, jetzt endlich einsetzen zu können.

Bevor wir den Bus selbst einsetzen können, müssen zusätzliche Sitze eingebaut werden, danach muss er noch einmal nach Dakar für die definitive Ummeldung. Das bleibt auch noch zu finanzieren. Wir hoffen, zum Neuen Jahr soweit zu sein!

aber schnell, das (Super!-)Jahr ist fast zuende!

Wir bedanken uns bei allen

und wünschen ein frohes Weihnachtsfest

und ein glückliches Neues Jahr

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26. Februar 2018 1 26 /02 /Februar /2018 14:44

6. Oktober, offizieller Schulanfang im Senegal. Alles war bereit, nach einem Monat intensiver Vorbereitungen, - manches in letzter Minute – und die Schüler warteten schon ungeduldig (ja, das gibt es, Ferien sind langweilig am Ende!), der Unterricht konnte beginnen !

  

 

 

 

 

Dieses Jahr also eine neue Klasse mit Schulanfängern, mit derselben dynamischen Lehrerin Clothilde. Der Anfang scheint leichter als letztes Jahr, ein großer Teil dieser Schulkinder war schon bei uns im Kindergarten.

Seit einer Woche ist auch Aïcha mit ihrem neuen Rollstuhl dabei, den wir auf unserem Rückweg von Dakar kaufen konnten. Sie kann nun endlich lesen lernen, aber der Weg im Rollstuhl, geschoben von ihrem Bruder, ist sehr anstrengend für sie. Wir suchen immer noch nach einem geeigneten Schulbus...

Die 2. Klasse bekam einen neuen Lehrer und noch neun zusätzliche Schüler, die das 3. Schuljahr absolvieren sollen. Acht davon haben diese Klasse - einige gar die nächste - schon einmal « abgesessen », aber können immer noch nicht lesen. Sie sollen das nun auf dem « Umweg »  über ihre Muttersprache(!) nachholen.

Es wird nicht leicht für Lehrer Leopold, der zum Glück viele Jahre Erfahrung aus einer Dorfschule mitbringt. Aber nach einigen Anfangsschwierigkeiten haben tatsächlich schon mehrere Schüler große Fortschritte im Lesen gemacht, zuerst in Wolof, nun « peu à peu » in Französisch.

 

Leider fehlt immer noch der Stromanschluss, sodass wir beschlossen haben, doch noch ein 2. Solarmodul zu beschaffen, damit wir endlich auch die installierten Computer für den Französischunterricht nutzen können !

 

Der Kindergarten war im Nu voll, und platzt schließlich aus allen Nähten, mit fast 80 Kindern !

Unsere beiden « Kindertanten » nützen abwechselnd den großen Mehrzweckraum und den Schulhof, damit es nicht zu laut wird.

Zum Glück hat uns ein Artikel in der Badischen Zeitung kürzlich zusätzliche Geldspenden beschert, sodass wir uns schnell an den Bau des nächsten Schulraums machen konnten, der nun so weit ist, dass eine Gruppe den noch provisorisch abgedeckten Raum schon benutzen kann. (Da muss eben der Schulbus weiter warten...)

Auch die jungen Frauen der Nähgruppe sind wieder fleißig am Lernen. Es ist ihre Hoffnung, sich eigenständig im Leben zu behaupten, trotz meist mangelnder Schulbildung. Auch sie wollen mit Computer umzugehen lernen.

 

Viel Arbeit, aber große Zufriedenheit, weil alles gut in Gang gekommen ist. Die Unterstützung der Stiftung Alternaid für das vergangene Schuljahr hat uns aus einem Tief gerettet, das unserem gesamten Zentrum fatal hätte werden können. Damit hat es zugleich einen fantastischen Elan ausgelöst, der jetzt hier zu spüren ist.

 

Darum  tausend Dank dieser Stiftung und allen anderen Spendern, die sich mit uns freuen können, so vielen Kindern und jungen Frauen – inzwischen auch zwei jungen Männern - der Nähgruppe eine gute Schul- und Ausbildung, und somit bessere Chancen für ein gutes Leben geben zu können.

 

 

 

 

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8. September 2017 5 08 /09 /September /2017 13:57
Vorbereitungen zum Flug gen Süden

Vorbereitungen zum Flug gen Süden

Auch für mich ist's Zeit. Die Koffer sind noch nicht gepackt, aber alles liegt bereit. Die Frage ist nicht "was soll ich mitnehmen?", sondern "was muss ich dalassen?". Es geht nicht um meine Kleidung, da ist ja eine Grundausstattung längst auch vor Ort,vor allem um praktische Dinge für die Schule und die Nichten und Neffen in Kaolack, die hier leichter zu finden sind, und ein paar Dinge für meinen "Komfort", zum Beispiel ein paar Gläser meiner selbstgemachten Marmelade (mein Luxus, immer heil angekommen)...

Und dieses Jahr noch 2 für unsere Schule mit Linuxprogramm ausgerüstete Laptops, die der Labdoo-Hub Freiburg uns heute überreicht. 1000 Dank den freiwilligen Mitarbeitern, die insgesamt 6 Laptops für unsere Schule vorbereiten. Für die übrigen 4 Exemplare werden noch Flugpaten gesucht, die als Besucher bei unserem Zentrum sehr willkommen sind!

Da kann man unser Projekt sehen:    https://www.labdoo.org/de/edoovillage?e=45417

Und hier sich als Flugpate anmelden: https://www.labdoo.org/de

Also, wir sind gespannt...

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9. August 2017 3 09 /08 /August /2017 15:48

Das erste Schuljahr unserer zweisprachigen Grundschule Wolof-Französisch ist zu Ende.

Dieses erste Jahr war voll auf unser erstes Ziel ausgerichtet: Lesen, Schreiben und Rechnen in der Landessprache zu lernen, damit die Kinder von Anfang an verstehen, was sie lernen.

Ja, unsere kleinen Schüler können lesen! Dabei hatte ich noch bei diesem Aufenthalt Kinder betreut, die nach drei, sogar vier Grundschuljahren immer noch nicht lesen konnten. Alles, was sie in der Schule gelernt haben, war so lange wiederholt worden, bis die meisten Schüler es auswendig konnten, ohne es richtig zu verstehen.

Auch eine Schülerin einer zweisprachigen Pilotklasse war darunter, die aber weder Wolof noch Französisch lesen konnte. Sie war parallell in beiden Sprachen unterrichtet worden, sollte zugleich Wolof und Französisch lesen lernen. Ich habe so einer Unterrichtsstunde beigewohnt und verstehe, dass nur die aufgewecktesten Kinder das schaffen, langsamere oder etwas verträumte werden überfordert oder total durcheinander gebracht.

Aber da wir systematisch allen Unterrichtsstoff zuerst in der Muttersprache der Kinder vermittelt und das Französisch- Lesenlernen auf das zweite Schuljahr verschoben haben, können unsere Schüler schon am Ende dieses ersten Schuljahrs lesen. Auch die anderen  Lerninhalte waren leichter zu verstehen für unsere Kinder.

Daneben lernten sie mit Begeisterung mündliches Französisch, denn es wurde mit kleinen gespielten Szenen eingeübt. So werde ich hundert Mal gefragt, wie ich heiße und wie es mir geht, wo ich wohne usw. Ich bin ihr bestes“ Anwendungsgebiet“…

 

Wir hoffen nun, dass es sich herumspricht, wie es oft hier der Fall ist, sodass viele Eltern im  kommenden Schuljahr ihre Kinder bei uns anmelden....und später gern auch andere Schulen unser Programm anwenden...

 

 

18 lernbegierige Kinder
18 lernbegierige Kinder
18 lernbegierige Kinder
18 lernbegierige Kinder
18 lernbegierige Kinder
18 lernbegierige Kinder
18 lernbegierige Kinder
18 lernbegierige Kinder
18 lernbegierige Kinder
18 lernbegierige Kinder
18 lernbegierige Kinder
18 lernbegierige Kinder

18 lernbegierige Kinder

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